Vom Fernweh geplagt: Mit diesen Jobs werden Sie glücklich

Reisen bildet und die Lust zum Reisen wohnt in fast allen Menschen. Wie schön wäre es doch, das Reisen und den Job zu verbinden! Möglich wird es mit den hier vorgestellten Jobs.

Nicht nur einfach auf Geschäftsreise gehen

Auf der einen Seite gibt es die reinen „Reisejobs“, die den Betreffenden heute hierhin, morgen dorthin führen. Die ihm die ganze Welt zeigen und bei denen es sich gar nicht lohnt, den Koffer zu Hause wieder auszupacken. Auf der anderen Seite gibt es „normale“ Jobs, die aber mit regelmäßigen Geschäftsreisen verbunden sind. Ist jemand beispielsweise in einem mittelständischen Unternehmen im Einkauf oder Vertrieb beschäftigt, muss er sich mit Kunden und Lieferanten treffen. Andere arbeiten an Projekten, die mit Agenturen aus einem anderen Land realisiert werden. Auch dann sind Geschäftsreisen nötig.

Diese sind dank lcc-dd.de leicht zu buchen, haben aber nicht das Zeug dazu, das Fernweh wirklich zu stillen. Denn die meisten Menschen, die auf Geschäftsreise gehen, reisen an einem Tag an, erledigen ihre Aufgaben vor Ort und reisen wieder nach Hause. Da bleibt keine Zeit, Land und Leute kennenzulernen!

Dabei macht doch gerade das den Reiz der fremden Länder aus: Sie lernen neue Kulturen, andere Menschen und Lebensweisen kennen. Sie bekommen einen neuen Blick auf Ihren Alltag und erfahren, wie festgefahren solch ein Tag doch im Grunde ist. Wie wäre es denn, hier auszubrechen und einen Job auszuüben, der Sie immer wieder an neue Plätze der Welt bringt, der dafür sorgt, dass Sie Ihren Geist öffnen und offener als je zuvor für neue Dinge sind? Im Folgenden stellen wir Ihnen einige solche Jobs näher vor.

Video: Arbeitsplatz Ausland (Teil 1) | Experience – Die Reportage | kabel eins Doku

    • Fotograf
      Fotografen suchen immer wieder neue Motive und sind überall auf der Welt unterwegs. Vorausgesetzt, Sie arbeiten nicht als Porträtfotograf im heimischen Studio, kommen Sie an unterschiedliche Plätze auf der Welt, lernen immer neue Menschen kennen und entdecken romantische, aufregende oder bisher kaum gesehene Orte. Die dafür fälligen Reisekosten machen Sie steuerlich geltend – perfekt!
    • Archäologe
      Archäologen sind meist längere Zeit an einem „Einsatzort“ und lernen diesen von Grund auf kennen. Sie sind überall auf der Welt unterwegs und haben neben ihren Arbeiten genügend Zeit, um die Umgebung zu erkunden. Gleichzeitig finden sie bisher nicht gekannte Heiligtümer, altertümliche Stätten und verlorene Kulturen und tun damit der Bildung der Allgemeinheit etwas Gutes.
Archäologen sind meist längere Zeit an einem „Einsatzort“ und lernen diesen von Grund auf kennen. (#01)

Archäologen sind meist längere Zeit an einem „Einsatzort“ und lernen diesen von Grund auf kennen. (#01)

    • Musiker und Roadie
      Sicherlich braucht es ein bisschen Talent, dazu ganz viel Glück und schon ist die Traumkarriere vom Musiker geboren. Dieser reist in die ganze Welt und kann zu internationalen Auftritten fahren. Ganz stressfrei mag dieses Leben nicht sein, oft genug reisen Musiker auch von einem Auftritt zum nächsten und haben keine Zeit mehr, die Stadt, in der sie sich gerade befinden, zu erkunden. Doch im Großen und Ganzen handelt es sich hier um einen gut bezahlten Reisejob.
      Weniger gesangliches und musikalisches Talent, dafür umso mehr Glück brauchen Sie, wenn Sie als Roadie tätig werden wollen. Wer hinter der Bühne arbeitet und sich um die Instrumente, die Technik und die Musiker kümmert, kann ebenfalls ganz schön in der Welt herumkommen und erlebt ein kaum gekanntes Gefühl von Freiheit.
    • Diplomat
      Diplomaten arbeiten im höheren auswärtigen Dienst und repräsentieren ihr Heimatland. Sie sind oft lange Zeit an einem Ort stationiert und sind quasi Beobachter der Lage vor Ort. Ihre Erkenntnisse teilen sie mit dem Auswärtigen Amt, gleichzeitig stehen sie als Verhandlungs- und Vermittlungspartner zur Verfügung. Der Job ist sehr wichtig und hat wenig mit dem flippigen Reisejob gemein, den sich so mancher darunter vorstellt. Dennoch ist es möglich, das fremde Land in der Freizeit zu erkunden und ein wenig kennenzulernen.
Ein Langstreckenpilot kann sein Fernweh daher besser befriedigen. Das gilt auch für die Flugbegleiter, die sich jedoch nebenbei mit teils unfreundlichen Passagieren herumschlagen müssen. (#02)

Ein Langstreckenpilot kann sein Fernweh daher besser befriedigen. Das gilt auch für die Flugbegleiter, die sich jedoch nebenbei mit teils unfreundlichen Passagieren herumschlagen müssen. (#02)

    • Berater
      Berater, die heute neudeutsch gern als Consulter bezeichnet werden, bieten ihren Auftraggebern eine fachkundige Beratung zu verschiedenen Themen. Sie arbeiten für andere Firmen und sind selbstständig oder freiberuflich tätig. Damit haben sie es in der Hand, so lange vor Ort zu bleiben, wie es Zeit, Lust und Geld zulassen. Sie können dort arbeiten, wo andere Urlaub machen und haben zudem ein breites Betätigungsfeld im Bereich Personal, Organisation, Wirtschaft und IT.
    • Flugbegleiter und Piloten
      Schon Kinder träumen gern davon, über den Wolken zu sein und später einmal Pilot zu werden. Hier allerdings gilt es, sich auf Langstreckenflüge zu geben, denn wer nur Kurz- und Mittelstreckenflüge mitmacht, sieht meist nur den Flughafen. Dieser präsentiert natürlich nicht das Land, weshalb es günstiger ist, einige Tage vor Ort zu bleiben, ehe der Flug wieder gen Heimat geht. Ein Langstreckenpilot kann sein Fernweh daher besser befriedigen. Das gilt auch für die Flugbegleiter, die sich jedoch nebenbei mit teils unfreundlichen Passagieren herumschlagen müssen. Wer jedoch Geduld und ein gehöriges Maß an Gelassenheit aufbringen kann, ist in dem Job gut aufgehoben.

Video: Die 10 Besten Jobs der Welt !

  • Blogger
    Blogger lernen die Welt kennen und finden dabei immer wieder neue Ideen für ihre Artikel. Reiseblogs sind heute beinahe eine wichtigere Informationsquelle als ein herkömmlicher Reiseführer, denn hier wird hautnah von echten Erlebnissen berichtet. Die Leser bekommen viel Authentizität zu spüren und lernen neue Reiseziele kennen. Die Konkurrenz ist allerdings groß, daher empfiehlt es sich, auf Einzigartigkeit zu setzen, tolle Bilder beizubringen und unbedingt Geheimtipps zu entdecken. Blogger verbringen viel Zeit in dem anderen Land und lernen es von Grund auf kennen, wenn sie ihren Job gut machen wollen. Perfekt für Reiselustige!
  • Hotelfachmann und Hotelfachfrau
    Hotelfachleute müssen nicht zwingend in Deutschland arbeiten, sie können auch im Ausland eine Stelle antreten. Das Aufgabenfeld ist dabei sehr umfassend und so können Hotelfachleute jede Menge Abwechslung genießen. Sie haben direkt mit Gästen und Kollegen zu tun, müssen sich in der Struktur des neuen Landes zurechtfinden. Allerdings ist die Abwechslung natürlich geringer als bei einem Fotografen, der heute in das Land reist und morgen in ein anderes. Natürlich steht es Ihnen frei, sich nach einiger Zeit in einem neuen Hotel in einem anderen Land zu bewerben, dann wiederum bietet der Job perfekte Möglichkeiten für alle Fernwehgeplagten.
Hotelfachleute müssen nicht zwingend in Deutschland arbeiten, sie können auch im Ausland eine Stelle antreten. (#03)

Hotelfachleute müssen nicht zwingend in Deutschland arbeiten, sie können auch im Ausland eine Stelle antreten. (#03)

  • Import- und Exportmanager
    Als Import- und Exportmanager in einem Unternehmen reisen Sie häufig ins Ausland, verhandeln dort mit Partnerunternehmen und müssen Aufträge für Ihre eigene Firma abwickeln. Sie haben mit der Erschließung neuer Märkte zu tun, lernen neue Geschäftspartner und Kulturen kennen. Das Schöne daran: Sie lernen das jeweilige Land nicht aus der Sicht eines Touristen kennen, sondern aus der eines ganz normalen Bürgers, der für eine gewisse Zeit im Land arbeitet. Das Leben der Menschen vor Ort lässt sich damit in jedem Fall besser kennenlernen.
  • Freiberufler
    Wer als Freiberufler tätig ist, braucht eigentlich nur ein Notebook und einen Internetanschluss. Er kann von jedem Ort der Welt aus arbeiten, wenn er nicht an eine Agentur gebunden ist und zu bestimmten Terminen dort im Hause sein muss. Im Prinzip kann er sogar am Strand liegen, die Sonne genießen und dabei seiner Arbeit nachgehen. Muss Kontakt mit Kunden und Partnern gehalten werden, ist es sinnvoll, die Zeitverschiebung zu bedenken und die eigenen Arbeitszeiten und Freizeitaktivitäten darauf abzustimmen. Prädestiniert für eine solche Stelle sind Entwickler, Autoren, Grafiker und Designer, auch Werbefachleute gehen mehr und mehr einer solchen Tätigkeit vom Ausland aus nach.
Als Au Pair kümmern Sie sich um die Kinder der Gastfamilie, erhalten vor Ort dafür auch direkt Familienanschluss. (#04)

Als Au Pair kümmern Sie sich um die Kinder der Gastfamilie, erhalten vor Ort dafür auch direkt Familienanschluss. (#04)

  • Au Pair
    Als Au Pair kümmern Sie sich um die Kinder der Gastfamilie, erhalten vor Ort dafür auch direkt Familienanschluss. Das heißt, Sie müssen nicht in das neue Land reisen und kennen dort niemanden, müssen erst mühsam neue Leute kennenlernen. Durch den Anschluss an die Gastfamilie bekommen Sie Kontakt mit dem wirklichen Leben und lernen den Alltag nicht als Tourist kennen. Gleichzeitig müssen Sie Ihre Sprachkenntnisse vertiefen, bekommen sogar noch ein Taschengeld für die Zeit zur Verfügung. Allerdings sind die meisten Au Pairs Schulabgänger, daher haben Sie eine „junge“ Konkurrenz, wenn Sie sich in späteren Jahren zu einem solchen Job entschließen sollten.
  • Deutschlehrer
    Als Deutschlehrer finden Sie im Ausland bequem einen Job, denn Lehrer werden überall gebraucht. Es ist natürlich von Vorteil, wenn Sie die jeweilige Landessprache ein wenig beherrschen, um sich dort verständlich zu machen. Außerdem sollten Sie das Schulsystem kennen und offen für neue Kulturen und Lebensweisen sein. Ob Sie sich an einer staatlichen oder einer privaten Schule bewerben, bleibt dann Ihnen überlassen.

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: kurhan  -#01: Microgen -#02: Tyler Olson  -#03: Robert Kneschke -#04: Corepics VOF

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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