50-Prozent-Plus bei Sponsoren stärkt praxisorientiertes AWT-Seminar in Erfurt nachhaltig

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Auf dem AWT-Seminar in der Messe Erfurt trafen sich am 21. und 22. April 2026 mehr als 120 Fachkräfte aus Deutschland, Österreich und Dänemark, um sich mit automatisierten Materialtransportsystemen auseinanderzusetzen. 17 praxisnahe Vorträge boten Einblicke in Retrofit-Projekte, Fahrerlose Transportsysteme und Rohrpostlösungen. 18 Sponsoren präsentierten neueste Produkte und Dienstleistungen. Intensive Diskussionen während Kaffeepausen und Roundtables stärkten den Fachdialog und unterstützten den Wissenstransfer innerhalb der Krankenhauslogistik-Community. Neue Kooperationen zwischen Anbietern und Anwendern.

18 Sponsoren zehn Premiumpartner unterstützten praxisnahes Fachprogramm in Erfurt

Das AWT-Seminar 2026 bot mit einem Zuwachs von fünfzig Prozent an Partnern und Sponsoren im Vergleich zum Vorjahr eine wachsende Plattform für Krankenhauslogistik. In Erfurt tauschten einhundertzwanzig Fachleute aus Industrie und Klinikexperten Best Practices, technologische Trends und Alltagserfahrungen aus. Achtzehn Sponsoren, darunter zehn Premiumpartner mit Informationsständen, unterstützten das praxisnahe Fachprogramm durch fundierte Fachvorträge, anregende Diskussionen und Einblicke in aktuelle Optimierungslösungen sowie vielfältige Networking-Gelegenheiten und strategische Impulse praxisrelevant und erfolgreich bereitstellten.

Tente Räder, Servus Intralogistics und Co. erläutern logistische Prozessoptimierung

Die Mischung aus 17 Vorträgen bot einen umfassenden Einblick in technologische Fortschritte und Retrofitlösungen für klinische Logistiksysteme. Hersteller wie Tente Räder, Servus Intralogistics, imrox, Aerocom, Ramboll Deutschland, Wiferion – a PULS business unit und AFT Group demonstrierten innovative Transport-, Förder- und Automatisierungstechnologien. Dabei wurde aufgezeigt, wie durch moderne Sensorik, modular erweiterbare Komponenten und Softwareintegration Prozesszeiten verkürzt, Personalressourcen geschont und die Versorgungssicherheit in Krankenhäusern messbar verbessert werden kann und Instandhaltungsaufwand verringert.

Fresenius skizziert Weg von Handtransport zu Rohrpost und Automationslösungen

In seinem Referat verfolgte Robert Rückner von Fresenius den Weg vom manuellen Transportkartendienst über mechanisierte Rohrpostanlagen bis zu heutigen autonomen Transportsystemen. Er hob hervor, wie technologische Fortschritte in Sensorik und Steuerung die Verlässlichkeit klinischer Logistik erhöhen. Dabei bleibt die bewährte 5R-Regel („richtiges Produkt, richtige Zeit, richtiger Ort“) zentrales Prinzip. Sie gewährleistet transparente, konsistente Abläufe und reduziert Belastungen für das Krankenhauspersonal maßgeblich nachhaltig und unterstützt einen effizienten, flexiblen und zukunftsfähigen Klinikbetrieb.

Schrittweise Modernisierung von Bestandsanlagen mit fahrerlosen Systemen und Retrofitprojekten

Im Fachbeitrag von MLR System standen schrittweise Modernisierungskonzepte im Fokus, die bestehende clinische Logistikinfrastruktur mit fahrerlosen Transportsystemen vernetzen. Hierbei wurden sensorbasierte Positionsbestimmung, dynamische Routenoptimierung und modulare Schnittstellen zur nahtlosen Systemintegration vorgestellt. Ergänzend stellte die FC-Gruppe im Retrofit-Beispiel dar, wie derzeitige Rohrpostanlagen durch intelligente Steuergeräte, Energieeffizienzmaßnahmen und Routineüberwachung transformiert werden können, um mittelfristig Prozesskosten zu senken sowie Zuverlässigkeit und Compliance nachhaltig zu verbessern unter Beachtung branchenüblicher Normen und Sicherheitsvorgaben, effizient transparent

Formale Korrektheit und präzise Vergabekriterien sichern dauerhaft stabile AWT-Projektvergabe

In seinem Vortrag betonte Johannes Jüngert die Notwendigkeit sorgfältiger Vorbereitung bei der Ausschreibung von AWT-Systemen. Er unterstrich, dass alle formalen Anforderungen präzise erfüllt werden müssen, um spätere Nachforderungen zu vermeiden. Gleichzeitig seien eindeutige, praxisorientierte Vergabekriterien essenziell, um den Projekterfolg zu sichern. Eine frühzeitige Einbindung der verschiedenen Fachabteilungen garantiere zudem, dass individuelle Prozessanforderungen berücksichtigt werden. Nur so sei eine nachhaltige Stabilität und Effizienz der Krankenhauslogistik gewährleistet. Dies trägt entscheidend zur Minimierung von Risiken und Kostenüberschreitungen bei.

Branchentreff in Erfurt bietet Experten wertvolle Impulse für Kliniklogistik

Im AWT-Seminar werden Herausforderungen und Lösungsansätze der automatisierten Krankenhauslogistik praxisnah erörtert. Industriepartner und Klinikvertreter präsentieren innovative Technologien und Retrofitstrategien in kompakten Fachvorträgen, die durch intensive Diskussionen ergänzt werden. Der persönliche Dialog fördert branchenübergreifende Zusammenarbeit und beschleunigt Wissenstransfer. Teilnehmer gewinnen fundierte Impulse für die Weiterentwicklung vernetzter Logistikprozesse in medizinischen Einrichtungen, die Effizienz steigern, Personal entlasten und langfristig zukunftsfähige Strukturen im Gesundheitswesen sichern. Nachhaltigkeitsaspekte, Standardisierung und Schnittstellenoptimierung stehen im Fokus sowie Mitarbeiterschulungen.

Offene Atmosphäre, rege Nachfrage prägten Austausch im Uniklinikum Jena

Bei der AWT-Veranstaltung lobte Ronald Lengyel von DS Automotion ausdrücklich den praxisorientierten fachlichen Dialog zwischen Technologieanbietern und Klinikvertretern. Die begleitende Exkursion ins Uniklinikum Jena vermittelte praktische Erkenntnisse über modernisierte Materialtransportsysteme und deren Integration in den Klinikalltag. Oliver Kaetel und Jan Jabusch von Peritus Printum hoben die offene Gesprächsatmosphäre und das hohe Interesse an ihren innovativen Etikettier- und Kennzeichnungslösungen hervor. Beide bekräftigten zum Abschluss, dass sie gerne auch künftig teilnehmen werden.

Beim AWT-Seminar 2026 erhalten Teilnehmer einen praxisorientierten Einblick in die Planung, Ausschreibung und Umsetzung automatisierter Transportsysteme, Rohrpostanlagen und fahrerloser Shuttles. Fachexperten erläutern Vergabekriterien, Retrofitoptionen und technische Anforderungen anhand realer Klinikprojekte. Durch moderierte Roundtables und Networking-Pausen werden Anforderungen, Herausforderungen und Lösungsansätze gemeinsam diskutiert. Das Programm fördert die Entwicklung nachhaltiger Logistikkonzepte und stärkt die enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhausbetrieben, Ingenieurbüros und Systemanbietern. Besondere Beachtung finden dabei Kosteneffizienz, Energieverbrauch und zudem Sicherheit im Klinikalltag.

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