Wunschberuf: Die besten Tipps für eine erfolgreiche Suche nach dem Traumjob

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Kleine Kinder geben als Wunschberuf noch Lehrerin, Feuerwehrmann und Lokführer an. Später soll es ein Ingenieurberuf oder Ärztin sein. Und wie klappt es dann mit dem Wunschberuf?

Wunschberuf finden: Endlich glücklich im Job

Auch wenn viele Menschen in jugendlichen Jahren noch Ideale haben und ihren Wunschberuf erlernen wollen, sind die meisten von ihnen doch später unglücklich im Berufsleben. Sie finden sich als Bewerber für viele Jobs wieder, die meilenweit von ihrem Wunschberuf oder gar vom Traumjob entfernt sind. Wie aber findet sich der Beruf, mit dem man ein Leben lang glücklich ist? Was macht ihn aus und welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit aus einem Beruf ein Wunschberuf werden kann?

Über Weiterbildung zum Traumjob

Durch den Bildungsgutschein werden die Kosten für die Ausbildung von der Agentur für Arbeit übernommen. Wichtige Voraussetzung dafür ist aber eine bestehende Arbeitslosigkeit oder die aktuelle Bedrohung des Beschäftigungsverhältnisses. Sicherlich ist es auch eine Frage der Argumentation gegenüber der Arbeitsagentur: Nur, wenn die entsprechende Weiterbildung möglich ist, kann der Job behalten werden!

Über die Weiterbildung können fehlende Kenntnisse in einem Bereich erworben werden, wodurch sich wiederum die Türen zum Wunschberuf öffnen können.

Der Wunschberuf zaubert ein glückliches Dauerlächeln ins Gesicht ( Foto: Shutterstock-stockfour )

Der Wunschberuf zaubert ein glückliches Dauerlächeln ins Gesicht ( Foto: Shutterstock-stockfour )

Das macht den Traumberuf aus

Der Wunschberuf soll rundum glücklich machen. Er soll im besten Fall den eigenen Interessen entsprechen und vielleicht sogar mit dem Hobby verbunden sein. Natürlich muss er gut bezahlt sein, die Work-Life-Balance muss stimmen und es sollten Herausforderungen in verträglichem Maße auf den Berufstätigen warten.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass kein Job nur perfekt und ideal ist. In allen Jobs gibt es Schattenseiten, die sich zum Beispiel in Form von Überstunden, einem sozial unverträglichen Kollegen oder einem cholerischen Chef zeigen.

Natürlich können die entsprechenden Informationen niemand schon bei der Bewerbung haben und sucht dementsprechend eine Arbeit, die möglichst nahe an die eigenen Wunschvorstellungen heranreicht. Dass diese dem Alltag nicht standhalten können, zeigt sich erst im Laufe der Zeit. Wer das feststellt, sollte versuchen, über eine Weiterbildung oder Umschulung zum Traumberuf zu kommen. Möglich wird das zum Beispiel durch einen Bildungsgutschein.

Der Wunschberuf umfasst Tätigkeiten, die dem Bewerber Spaß machen. ( Foto: Shutterstock-fizkes)

Der Wunschberuf umfasst Tätigkeiten, die dem Bewerber Spaß machen. ( Foto: Shutterstock-fizkes)

Das spricht dafür, dass der Wunschberuf gefunden wurde

Vor der Bewerbung wurden unzählige Informationen eingeholt, die den Beruf betreffen. Wo lässt er sich ausüben, wie stark ist die Konkurrenz und steht der angedachten Karriere etwas im Weg? Doch diese Informationen sind nicht ausreichend, denn sie müssen noch mit den eigenen Vorlieben abgeglichen werden. Für einen Bewerber, der die Karriereleiter gar nicht hinaufsteigen möchte, ist es somit irrelevant, ob im betreffenden Beruf Aufstiegsmöglichkeiten vorhanden sind.

Umgekehrt gibt es genügend Job, bei denen genau das nicht oder kaum möglich ist. Zumindest nicht, ohne weitere Schulungen und Zusatzqualifikationen mitzumachen, um weitere Kenntnisse und Fähigkeiten anzusammeln. Wer das nicht möchte, wird karrieretechnisch auf der Stelle treten. Stimmen nun sowohl die Möglichkeiten, die der Beruf bietet, und die eigenen Vorstellungen überein, spricht vieles dafür, dass der Wunschberuf tatsächlich gefunden wurde.

Wer noch auf der Suche ist und eine Anleitung zum Finden des Traumjobs sucht, wird vielleicht die folgenden Aspekte wichtig finden:

  • Geforderte Tätigkeiten

    Der Wunschberuf umfasst Tätigkeiten, die dem Bewerber Spaß machen. Auch wenn ab und zu eine Arbeit dabei ist, die weniger viel Freude macht, so sollte dieser Teil doch nicht überwiegen.

  • Eigene Stärken

    Der Wunschberuf wird entsprechend der eigenen Stärken gewählt. Das heißt, dass im Job genau das gefordert wird, was der Bewerber selbst gut kann. Wer also sprachlich besonders versiert ist und dafür logisch-mathematisch weniger begabt ist, wird seinen Wunschberuf kaum im ingenieurwissenschaftlichen Bereich finden.

  • Regionalität

    Vielen Menschen ist es egal, wo sie eine Arbeit finden – sie ziehen einfach dorthin, wo der Job ist. Andere wiederum sind lokal gebunden oder wollen aus persönlichen Gründen nicht umziehen. Der Job könnte ein wahrer Traumjob sein, doch wenn er einen Umzug erfordert, würde er nicht glücklich machen.

  • Gehalt

    Auch wenn Geld nicht alles ist, so ist es doch auch nicht nichts. Das heißt, der Wunschberuf sollte angemessen und fair bezahlt sein. Bei der Auswahl des Berufs sollten daher entsprechende Informationen über die späteren Verdienstmöglichkeiten eingeholt werden, damit es kein böses Überraschen gibt. Wer den Wunsch hat, als Tierpfleger zu arbeiten, wird damit leben müssen, keine Reichtümer zu verdienen.

  • Verantwortung

    Manche Menschen möchten selbstständig arbeiten und die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Andere möchten Verantwortung im Job übertragen bekommen und zum Beispiel für Personal oder Finanzen zuständig sein. In jedem Fall gehört die entsprechende Überlegung dazu: Soll der künftige Job die Möglichkeit bieten, Verantwortung für ausgewählte Bereiche zu übernehmen oder sich gänzlich selbstständig zu machen?

  • Nachhaltigkeit und Engagement

    Für die einen mag dieser Punkt keine Rolle spielen, die anderen haben in dem Streben nach einer Rettung der Umwelt ihre absolute Berufung gefunden. Auch wenn der Job gut bezahlt wird, kommt er dennoch aufgrund seiner fehlenden Nachhaltigkeit für viele Menschen nicht infrage. Wer sich selbst verwirklichen und der Nachwelt etwas Positives hinterlassen möchte, sollte dies bei der Auswahl des Berufs ebenfalls berücksichtigen.

Genaue Überlegungen welche Beruf der Wunschberuf ist, sollte im Vorfeld geklärt werden ( Foto: Shutterstock-_ ImageFlow )

Genaue Überlegungen welche Beruf der Wunschberuf ist, sollte im Vorfeld geklärt werden ( Foto: Shutterstock-_ ImageFlow )

Vor der Bewerbung: Für Klarheit bei der Berufswahl sorgen

Jeder muss unbedingt eigene Stärken erkennen, um die Bewerbung auch wirklich für den richtigen Job einzureichen. Einige wichtige Fragen vorab sollten daher gestellt werden, um herauszufinden, ob der gewählte Beruf der richtige sein wird oder nicht. Außerdem erlangt den erwünschten Beruf nur derjenige, der beim Vorstellungsgespräch zu überzeugen weiß.

Hier die besten Tipps.

Wichtige Fragen vorab

Mithilfe einiger Schlüsselfragen ist es möglich, zu erkennen, ob der anvisierte Beruf der richtigen sein könnte oder nicht.

Wichtig sind dabei natürlich nicht die Fragen selbst, sondern vielmehr die Antworten auf diese:

  • Welche Stärken habe ich?
  • Was mache ich gern, was begeistert mich?
  • Wo möchte ich arbeiten?
  • Arbeite ich lieber allein oder im Team?
  • Welche Jobs gefallen mir und welche würde ich auch gern machen?
  • In welchem Job stimmt das Gehalt nicht, aber inhaltlich wäre es der passende? Wie lässt sich ein Kompromiss finden?

Die Antworten auf diese Frage geben eine grobe Richtung vor und weisen den Weg in Richtung des gewünschten Berufs. Gut zu wissen: Die Berufswahl ist nicht einmalig und wer nach einer Weile feststellt, dass der gewählte Job nicht der richtige ist, hat dank Weiterbildungsmöglichkeiten oder Umschulungen bzw. einem Fernstudium immer noch die Möglichkeit, eine andere Richtung einzuschlagen.

Im Vorstellungsgespräch überzeugen

Den passenden Beruf zu finden, ist die eine Seite. Eine ganz andere aber besteht darin, den Job auch zu bekommen! Nach der ersten Bewerbung erfolgt im besten Fall die Einladung zum Vorstellungsgespräch und hier muss der Bewerber überzeugen können. Er muss wissen, wie er den Personaler überzeugen kann, was zu sagen und besser zu verschweigen ist.

In dem Zuge sei auch darauf hingewiesen, dass es auf eine umfassende Firmenrecherche ankommt. Denn nur wer weiß, was in der Firma erwartet wird, kann sich entsprechend vorbereiten und die passenden Antworten auf die gestellten Fragen geben. Mithilfe geschickter Antworten lässt sich das Vorstellungsgespräch lenken und die erste Runde auf dem Weg zum Traumjob meistern.

Die zweite Hürde stellt nicht selten die Frage nach den Gehaltsvorstellungen dar. Im besten Fall geht der Personaler auf die Gehaltswünsche ein, im schlimmsten Fall ist er völlig entsetzt und verabschiedet sich rasch. Um nun das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken bzw. den Ausgang des Gesprächs zu bestimmen, ist ebenfalls eine Firmenrecherche nötig. Wie hoch ist das übliche Gehalt in dem betreffenden Job und wie stellt sich der Verdienst im Unternehmen üblicherweise dar?

Es gibt Firmen, die für ihre guten Gehälter bekannt sind, ebenso wie andere Unternehmen, die sich als eher knauserig zeigen. Ungeübte Bewerber werden vom Personaler in der Regel sofort erkannt und müssen damit rechnen, dass ihre Gehaltsvorstellungen sehr weit nach unten korrigiert werden.

Wer jedoch mit einer entsprechenden Vorbereitung in das Vorstellungsgespräch geht und weiß, dass die Gehälter in der Firma üblicherweise in einer Höhe x festgelegt sind, kann sich besser präsentieren. Herauszubekommen sind durchschnittliche Gehälter unter anderem durch die Recherche auf Karriereseiten, auf denen Unternehmen von (ehemaligen) Mitarbeitern bewertet werden.

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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