Im August 2026 haben 13 Auszubildende in Bad Sulza ihre berufliche Laufbahn begonnen. Eine offizielle Begrüßung im Rahmen des Thüringer Weinfests am 15. August bildete den Auftakt. Während der Feier gestalteten sie gemeinsam ein kreatives Thermenbild für den Festumzug. Parallel dazu ermöglichte eine geplante, anschauliche Einführungswoche einen systematischen Einstieg, vermittelte verlässliche, strukturierte Abläufe, umfassende Praxiseinblicke und hob die Arbeitgeberqualitäten des Hauses für junge Fachkräfte aus dem In- und Ausland hervor.
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Thüringer Weinfest bringt Ausbilder und Berufseinsteiger erstmals gemeinsam zusammen
Am Samstagnachmittag des Thüringer Weinfests kamen Ausbildungsverantwortliche und Berufsanfänger erstmals in offizieller Runde zusammen, um den Auftakt des neuen Ausbildungsjahrgangs zu markieren. Im Rahmen dieser Begegnung erfolgte eine einleitende Begrüßung, anschließend arbeitete die Gruppe gemeinsam an der künstlerischen Umsetzung des Thermenbildes für den Festumzug. Die Aktion förderte nicht nur den persönlichen Austausch, sondern unterstrich auch die Bedeutung von Kooperation und Innovationsfreude und legte das Fundament für vertrauensvolle Teamarbeit sowie Nachhaltigkeit.
Abteilungsleiter von Therme, Klinikzentrum und Resort begrüßen neue Auszubildende
Die neuen Auszubildenden erhielten einen herzlichen Empfang durch Ausbildungskoordinatorin Heike Schäfers-Gurski sowie die Sachbearbeiterinnen für Ausbildung Sandra Laue und Kati Lehmann. Residence Manager Thüringen Sascha Jakobi komplettierte das Begrüßungsteam. Anschließend stellten die Abteilungsleiter der vier Einrichtungen – Hotel an der Therme, Toskana Therme, Klinikzentrum und Resort Schloss Auerstedt – ihre Abteilungen vor. Sie erläuterten Arbeitsabläufe, betonten die Bedeutung von Teamarbeit und gaben erste praktische Tipps für den Ausbildungsalltag des Unternehmensverbunds.
In leitender Veranstaltungsposition teilt Weinprinzessin Roksolana wichtige motivierende Impulse
Mit ihrer Erfahrung als Thüringer Weinprinzessin und Hotelfachfrau-Absolventin (Ausbildung 2021-2024) trug Roksolana wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung bei. In ihrer Funktion als Leiterin der Veranstaltungsabteilung erläuterte sie praxisnah die Planung von Events, berichtete von realen Projekten und machte Arbeitsabläufe transparent. Durch motivierende Impulse weckte sie Begeisterung für kreative Dekorationskonzepte, stärkte die Kommunikationsfähigkeit im Team und bot wertvolle Anregungen zur Optimierung von Gästebetreuung und Servicestandards.
Fachfrauen aus Afghanistan und Vietnam bereichern multinationale Ausbildungsgemeinschaft enorm
Ab sofort verstärkt ein internationales Team das Ausbildungsprogramm: Thao Tay Thi Phuong aus Vietnam begann ihre Schulung in Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, während aus der Ukraine die Hotelfachfrauen Tetiana Benza und Marharyta Tkachuk praktische Erfahrung sammeln. Narghes Osmani (Afghanistan) erweitert als Gastronomiefachfrau kulinarisches Know-how. Die Köchinnen Nhu Y Doan (Vietnam) und Oyunjargal Zoljargal (Mongolei) sowie Koch Kouassi Abdallah Daouda (Elfenbeinküste) und Kaufmann Ruslan Babenko (Ukraine) begleiten Projekte im Tourismus und im Freizeitbereich.
Milena Scheibel und Albert Rupp starten Tourismusmanagementstudium mit Ambitionen
Lea Pönicke und Johanna Emma Knaf, beide aus kleinen Gemeinden in Thüringen, begannen ihre Ausbildung im Bereich Gastronomie und erwerben dabei erste praktische Erfahrungen in Kulinarik und Gästebetreuung. Zeitgleich entschieden sich Milena Scheibel aus Rudolstadt und Albert Rupp aus Naumburg für ein Tourismusmanagementstudium, das akademische Module mit praktischen Fallstudien verknüpft. Ergänzend zu den Studien- und Ausbildungsangeboten startete Venezia Dietzschold aus Zeitz ein Gesundheitsmanagement-Studium mit Praxisphasen im Klinikzentrum praxisnah durchlaufen.
Altazubis als Mentoren gewährleisten effektiven Wissenstransfer und fördern Teambindung
Erprobte Auszubildende übernehmen im Rahmen des Patenmodells Verantwortung für die Einarbeitung neuer Auszubildender. Sie stellen Lerninhalte praxisbezogen vor, bieten eingehende Unterstützung bei fachlichen Fragestellungen und fördern eigenständiges Arbeiten durch gezielte Anleitung. Neue Kolleginnen und Kollegen erleben so einen strukturierten Einstieg in Arbeitsabläufe, erhalten frühzeitig Feedback und entwickeln soziale Kompetenzen im Team. Das Konzept stärkt gegenseitiges Vertrauen, verbessert die Kommunikationswege und trägt langfristig zur Mitarbeiterbindung und Produktivität im Betrieb bei. effektiv
Neustarter sollen mit Freude, Wissenserweiterung und unvergesslichen Erfahrungen sammeln
In ihrer abschließenden Ansprache an die Auszubildenden unterstrich Heike Schäfers-Gurski den Start ins Berufsleben als eine Zeit wertvoller Erfahrungen. Sie wünschte ihnen zahlreiche Glücksmomente und die dauerhafte Gewissheit, mit ihrer Berufswahl richtig zu liegen. Außerdem hob sie hervor, dass sie im Verlauf ihrer Ausbildung kontinuierlich wachsen, neue Kompetenzen erwerben und bedeutsame Erinnerungen sammeln werden. Dieses positive Signal sollte Motivation liefern und das Selbstvertrauen der Teilnehmer nachhaltig stärken und Engagement fördern.
Mit der offiziellen Begrüßung auf dem Thüringer Weinfest startet ein dreiteiliges Konzept: eine professionelle Einführungswoche, gezieltes Paten-Mentoring sowie praxisnahe Module. Ausbilder und Mentoren begleiten alle neuen Auszubildenden individuell von Beginn an. Die internationalen Teilnehmern profitieren von interkulturellem Lernen und intensiver Betreuung. Kombinierte Studienangebote und praxisorientierte Einsätze garantieren fundiertes Fachwissen. Kontinuierliches Feedback und regelmäßige Teambesprechungen optimieren den Ablauf. So entsteht eine Lernumgebung mit klaren beruflichen Perspektiven in Hotellerie, Gastronomie und Gesundheitswesen.

