Regionale Gemeinden profitieren von direkter Mitbetreiberschaft und stabilen Pachteinnahmen

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Alterric ermöglichte am EnergieTag MV einen Blick hinter die Kulissen des Windparks Wessin in Mecklenburg-Vorpommern, wo zwanzig getriebelose Anlagen mit einer Gesamtleistung von 85 MW errichtet werden. Mit 138-Meter-Rotorblättern, 24 km Kabeltrassen und einem Recyclinganteil von 85 bis 95 Prozent demonstriert das Projekt Innovationskraft. Ein adaptives Nachtkennzeichnungssystem minimiert Lichtemissionen. Dank direkter Gemeinde-Mitbetreiberschaft fließen Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen in die Region. Lokale Betriebe wurden intensiv eingebunden. Das Gesamtinvest liegt bei 180 Millionen Euro.

Windpark Wessin liefert 85 Megawatt Strom für 67.000 Haushalte

Heute öffnete Alterric die Baustelle des Windparks Wessin erstmals für interessierte Besucher. Unter der fachkundigen Führung von Dr. Frank May, Geschäftsführer, und Staatssekretär Andre Konsolke erhielten die Teilnehmer ausführliche Informationen über das 210 Hektar große Gelände. Konsolke lobte die 85 Megawatt Gesamtleistung und die Versorgung von rund 67.000 Haushalten als gelungenes Beispiel für eine zukunftsorientierte Energiewende. May fügte hinzu, dass grüne Energie langfristig die regionale Wettbewerbsfähigkeit erhöht und neue Beschäftigungschancen schafft.

Fundamente betoniert mit 2.000 Mischern und 14.000 Kubikmetern Beton

Insgesamt 180 Millionen fließen in die Errichtung von zwanzig Windkraftanlagen mit 4,25 Megawatt Nennleistung. Für die 138 Meter Rotorblätter sind 1800 LKW-Ladungen mit Turmsegmenten erforderlich, die dem Gelände montiert werden. Die Fundamente entstehen durch den Einsatz von 2000 Betonmischern für 14000 Kubikmeter Beton und 1556 Tonnen Bewehrungsstahl. 24 Kilometer Kabel mit 147 Tonnen Material verbinden den Park mit dem Umspannwerk Wessin. Getriebeloses System ist zu 85 bis 95 Prozent recycelbar.

Expertenbericht präsentiert umfassende Naturschutzmaßnahmen und Landschaftsgestaltung für Windpark Wessin

Während der geführten Besichtigung informierten Naturschutzspezialisten über umfassende Schutzmaßnahmen rund um den Windpark. Zur Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts werden mit 1,8 Millionen Euro Ausgleichsflächen angelegt und das Terrain landschaftsgerecht umgestaltet. Außerdem kommt eine neuartige Nachtkennzeichnung zum Einsatz, die rote Warnleuchten lediglich bei Erfassung von Luftfahrzeugen aktiviert. So kann die Lichtemission stark verringert werden und Anwohner erleben nachts weitgehend ungestörte Dunkelheit, was auch Insektenpopulationen zugutekommt und zugleich der nächtliche Energieverbrauch reduziert wird.

Regionale Betriebe profitieren von sieben Millionen Euro Aufträgen bisher

Mit der Teilnahme als Teilhaber an einer Windenergieanlage sichern sich die angrenzenden Gemeinden eine direkte Gewinnbeteiligung. Über einen Zeitraum von 20 Jahren sind Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von circa zehn Millionen Euro prognostiziert. Zusätzlich fließen jährlich etwa 750.000 Euro aus EEG-Umlagen in die öffentlichen Kassen. Die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern erhält Pachteinnahmen von rund 2,2 Millionen Euro. Bislang wurden lokale Unternehmen mit Aufträgen im Wert von sieben Millionen Euro beauftragt. Fördert regionale Wirtschaft.

Mit 20 getriebelosen Turbinen und einer installierten Leistung von 85 MW erzeugt der Windpark Wessin klimafreundliche Energie für über 67.000 Haushalte. Ein umfassendes Recyclingkonzept sichert hohe Materialrückgewinnungsquoten, während eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung nur bei Annäherung von Luftfahrzeugen rotes Licht freigibt. Die regionale Wirtschaft profitiert von 180 Millionen Euro Investitionen, Pachtzahlungen sowie gemeinschaftlichen Steuereinnahmen. Die aktive Einbindung der Gemeinden fördert Akzeptanz, schafft Arbeitsplätze und garantiert langfristige Wertstabilität. messbare ökologische Erfolge sind gegeben.

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