Vom 1. bis 4. Juli 2026 findet in Lyon ein gemeinsamer Fachkräfteaustausch der Deutschen Sportjugend, des Comite National Olympique et Sportif Francais und des Deutsch-Französischen Jugendwerks statt. Im Fokus stehen internationale Jugendarbeit und die vertiefte Kooperation im Sport vor Großveranstaltungen wie den World Games 2029 in Karlsruhe und den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen. Fachvorträge, Diskussionsrunden und Praxisbesuche ermöglichen den Austausch von Strategien und Best Practices sowie Diskussionen.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Deutsche und Französische Fachkräfte tauschen Erfahrungen für Sportgroßveranstaltungen aus
Nach den Olympischen Spielen 2024 in Frankreich stehen mit den World Games 2029 in Karlsruhe sowie den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen zwei weitere internationale Sportevents bevor. In Zusammenarbeit mit dem CNOSF organisiert die Deutsche Sportjugend mit Unterstützung des DFJW zwischen dem 1. und 4. Juli 2026 einen Fachkräfteaustausch in Lyon. Ziel ist es, Erfahrungen und Strategien zu bündeln und die grenzüberschreitende Kooperation langfristig und nachhaltig zu stärken.
Fachkräfteaustausch professionalisiert Jugendarbeit und stärkt deutsch-französische Freundschaft durch Sportgroßveranstaltungen
Im Rahmen des Fachkräfteaustauschs werden Expertinnen und Experten der internationalen Jugendarbeit zusammengebracht, um durch praxisorientierte Vorträge und moderierte Diskussionsformate fachliche Standards zu heben und gleichzeitig die bilaterale Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich zu stärken. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen und zu evaluieren, wie bevorstehende Sportgroßereignisse als Impulsgeber fungieren können. Dabei steht die Entwicklung gemeinsamer Konzepte und die Förderung langfristiger Partnerschaften im Fokus des Programms. Zudem werden Best Practices praxisnah vorgestellt.
Fachvorträge Event- und Sportjugendmanagement, Panels Mobilität, Besichtigungen in Lyon
Teilnehmer besuchen Fachvorträge zu Eventmanagement und jugendspezifischer Sportorganisation, um theoretische Grundlagen zu vertiefen. In moderierten Podiumsdiskussionen diskutieren sie praxiserprobte Mobilitätsstrategien für junge Sportbegeisterte. Gemeinsame Exkursionen zu Sportanlagen und Jugendtreffs in Lyon geben Einblick in lokale Infrastrukturen und innovative Konzepte. Beim Vergleich von Best Practices aus Deutschland und Frankreich erarbeiten die Fachkräfte konkrete Handlungsempfehlungen für ihre Landessportjugenden und CROS-Gliederungen und stärken damit langfristige bilaterale Kooperationen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und geteilt.
Teilnehmer gewinnen exklusive Einblicke in französische Sportstrukturen und Netzwerke
Die Teilnehmern erhalten exklusive Einblicke in die Strukturen und Leistungsangebote des organisierten Sports in Frankreich. In praxisorientierten Präsentationen und Führungen zu Sportstätten analysieren sie Organisationsaufbau und Fördermechanismen auf nationaler und regionaler Ebene. Durch gezielte Netzwerktreffen mit Vertretern des Comite Regional Olympique et Sportif, der Landessportjugenden sowie weiteren lokalen Akteuren werden Grundlagen für dauerhafte Kooperationen gelegt und der professionelle Austausch von Erfahrungen und Projekten nachhaltig etabliert. Und neue Impulse werden gesetzt.
Ehren- und hauptamtliche Fachkräfte internationaler Jugendarbeit auf dsj-Website bewerben
Dieser Fachkräfteaustausch richtet sich an engagierte ehrenamtliche sowie hauptamtliche Mitarbeitende im Bereich der internationalen Jugendarbeit innerhalb der deutschen Landessportjugenden und der französischen CROS. Teilnahmeinteressierte haben die Möglichkeit, sich bis einschließlich Montag, den 18. Mai 2026, über die Veranstaltungsseite der dsj zu registrieren. Für weitergehende Fragen stehen Ihnen Isabelle Dibao Dina telefonisch unter 069 6700 340 oder per E-Mail (Dibao-dina(at)dsj.de) gerne zur Verfügung, jederzeit kompetent und unterstützen bei allen organisatorischen Anliegen.
Der gemeinsame Fachkräfteaustausch in Lyon liefert essenzielle Impulse für die internationale Jugendarbeit, fördert die deutsch-französische Zusammenarbeit im Sport und etabliert ein tragfähiges Netzwerk zur Vorbereitung künftiger Großveranstaltungen. Die Teilnehmern erhalten praxisorientierte Einblicke in Organisationsstrukturen, tauschen Best Practices aus und erweitern ihre fachlichen Fähigkeiten durch Vorträge sowie Workshops. So entstehen langfristige Kooperationsstrategien und nachhaltige Partnerschaften, die zukünftig Projekte und Austauschprogramme noch wirkungsvoller gestalten. Darüber hinaus pflegen Teilnehmer intensiven Austausch mit Expertinnen.

