Wichtige Versicherungen für Auszubildende

In der Ausbildung ist das Risiko von Verletzungen und Erkrankungen ebenso groß wie im späteren Berufsleben. Darum brauchen auch Azubis einen individuellen Versicherungsschutz. Doch welche Policen sind tatsächlich sinnvoll und was muss man bei dem Kleingedruckten besonders beachten?

Die Empfehlungen der Versicherungsexperten

Die verschiedenen Angebote der Versicherer decken teilweise nur einige Bereiche ab, darum ist es wichtig, diesen Schutz gegebenenfalls zu erweitern. Zudem möchten Azubis, die noch nicht viel Geld verdienen, ihre Ausgaben gering halten. Dennoch sollten sie sich über Themen wie Berufsunfähigkeit und Haftpflicht informieren und entsprechende Versicherungen abschließen.

Bereits beim Start in die Ausbildung können diese Versicherungen vor Schwierigkeiten schützen. Die Beiträge sind für die jungen Auszubildenden noch relativ günstig. Das erklären die Versicherungsvertreter gerne ausführlich und raten den Azubis dazu, gleich mehrere Verträge zu unterschreiben. Dabei sind nicht alle Versicherungen unbedingt empfehlenswert.

Im Fokus steht vor allem die existenzielle Sicherheit der Azubis. Diese sollten sich nicht aus dem Konzept bringen lassen. Informationen zu den wichtigen Versicherungspolicen sowie zu deren Bedingungen finden sie im Internet und auch bei den Versicherern selbst. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann ebenfalls nützliche Hinweise geben, doch man sollte sich nicht zu sehr nach den Empfehlungen richten, sondern sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Jeder Auszubildende muss krankenversichert sein. Diese Krankenversicherung gehört zur Sozialversicherung. Sie ist für die Versicherten eine Garantie für die Kostenübernahme bei Behandlungen und auch bei vielen rezeptpflichtigen Medikamenten. (#01)

Jeder Auszubildende muss krankenversichert sein. Diese Krankenversicherung gehört zur Sozialversicherung. Sie ist für die Versicherten eine Garantie für die Kostenübernahme bei Behandlungen und auch bei vielen rezeptpflichtigen Medikamenten. (#01)

Welche existenziellen Versicherungen auch Azubis haben sollten

Unabhängig von der Art der Tätigkeit und von der Branche sollte jeder Auszubildende drei Hauptversicherungen haben. Die Krankenversicherung ist in Deutschland Pflicht, hinzu kommen außerdem die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie die Haftpflicht. Je nachdem, wie die familiäre Situation ist und welchen Beruf die Auszubildenden erlernen, können eventuell noch andere Versicherungen abgeschlossen werden.

Die Krankenversicherung

Jeder Auszubildende muss krankenversichert sein. Diese Krankenversicherung gehört zur Sozialversicherung. Sie ist für die Versicherten eine Garantie für die Kostenübernahme bei Behandlungen und auch bei vielen rezeptpflichtigen Medikamenten. Grundsätzlich sind die Azubis bei einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Sie haben jedoch die Wahl zwischen verschiedenen Versicherungsanbietern. Wenn sich die Azubis selbst nicht entscheiden können, dann kann der Arbeitgeber eine Versicherung auswählen.

Bei den privaten Krankenversicherungen können die Azubis keine Versicherung abschließen. Das hängt mit ihrem beruflichen Status sowie mit dem relativ geringen Einkommen zusammen. Als Ausnahme werden Azubis behandelt, die Einnahmen aus nicht versicherungspflichtigen Tätigkeiten erzielen. Hier ist gegebenenfalls eine Sonderregelung möglich, wenn der betroffene Azubi bis zur beruflichen Ausbildung privat bei seinen Eltern mitversichert war und einen entsprechenden Antrag stellt. Für den Zeitraum der Ausbildung findet der Wechsel zur gesetzlichen Krankenkasse statt, doch im Anschluss an die Ausbildung kann man wieder zurück in die frühere private Krankenversicherung gehen. Hierfür müssen jedoch die geltenden Aufnahmebedingungen erfüllt werden.

Mit dem Ausbildungsbeginn startet die Entscheidungsfrist für eine bestimmte Krankenkasse: Nach maximal 14 Tagen muss der Azubi eine Versicherung ausgewählt haben. Falls er diese versäumt, trifft der auszubildende Arbeitgeber die Entscheidung.

Zur Wahl stehen die folgenden Krankenversicherungen:

  • Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK),
  • Ersatzkrankenkassen wie die Techniker Krankenkasse, die DAK oder die Barmer,
  • Betriebskrankenkassen,
  • Innungskrankenkassen.

Die großen Versicherungen sind die Ersatz- und die Allgemeinen Ortskrankenkassen. Sie bieten entsprechend mehr Leistungen, ohne dass sich dabei etwas an dem Grundpreis ändert. Dafür hat man bei den Betriebs- und Innungskrankenkassen eine besonders persönliche Betreuung.

Mit dem Beginn der Berufsausbildung macht man sich meistens noch wenig Sorgen darüber, einmal berufsunfähig zu werden. Die Gefahr ist dennoch da, denn auch junge Azubis sind nicht vor Unfällen und Krankheiten geschützt. (#02)

Mit dem Beginn der Berufsausbildung macht man sich meistens noch wenig Sorgen darüber, einmal berufsunfähig zu werden. Die Gefahr ist dennoch da, denn auch junge Azubis sind nicht vor Unfällen und Krankheiten geschützt. (#02)

Die Berufsunfähigkeitsversicherung: Schon für Azubis sehr wichtig

Mit dem Beginn der Berufsausbildung macht man sich meistens noch wenig Sorgen darüber, einmal berufsunfähig zu werden. Die Gefahr ist dennoch da, denn auch junge Azubis sind nicht vor Unfällen und Krankheiten geschützt. Wer aufgrund von Verletzungen oder Erkrankungen seine Ausbildung nicht weiter durchführen kann, der scheidet schon sehr frühzeitig aus dem Berufsleben aus. Das hat nicht nur körperliche und psychische Folgen, sondern wirkt sich auch auf die finanzielle Lage aus. Darum sollten Azubis schon gleich am Anfang ihrer Ausbildung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung handelt es sich um eine sogenannte Invaliditätsversicherung. Man kann sie einzeln oder in Form einer Zusatzversicherung abschließen. Als Voraussetzung muss man nur einen Beruf ausüben oder eine Ausbildung absolvieren und dabei das Geld für den eigenen Lebensunterhalt und eventuell auch für die Familie verdienen.
Wenn es zu einer Erkrankung kommt, die die Betroffenen daran hindert, weiter zu arbeiten, wird die Berufsunfähigkeitsversicherung aktiv. Sie ist für die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente zuständig und sorgt somit für die wirtschaftliche Absicherung. Wer sich im Detail über die Konditionen einer solchen Versicherung informieren möchte, findet auf dieser Vergleichsseite die entsprechenden Hinweise sowie einen Online-Rechner.

Mithilfe des Vergleichsrechners können die Azubis feststellen, welches Versicherungsangebot für sie infrage kommt. Dabei ist darauf zu achten, welcher Anbieter den idealen Versicherungsschutz bietet und wie hoch die Beiträge sind. Direkt von der Vergleichsseite aus gelangt man zu dem ausgesuchten Angebot und kann somit innerhalb von wenigen Minuten die persönlich bevorzugte Versicherung beantragen.
Des Weiteren liefert die informative Seite nützlichen Input zu der Relevanz der Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese zählt zu den bedeutenden Versicherungen für Berufstätige und dient der optimierten Vorsorge. Darum sollte kein Arbeitnehmer darauf verzichten. Die Azubis sind sich oft nicht bewusst, wie wichtig die Berufsunfähigkeitsversicherung für ihren weiteren Lebensweg sein kann. Sie fühlen sich unangreifbar. Dabei ist das Risiko von Erkrankungen und Unfällen für die jungen Leute mindestens ebenso groß wie für ältere Personen.

Video: Die richtige Krankenkasse finden, der WISO Tipp

Wissenswertes zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Als eine der bedeutendsten Vorsorgeversicherungen schützt die Berufsunfähigkeitsversicherung ihre versicherten vor finanziellen Einbußen, falls diese berufsunfähig werden. Auch junge und gesunde Auszubildende sollte diese Risiko absichern, da sie im Fall der Fälle meist keine Unterstützung vom Staat bekommen. Tatsächlich sind es rund 25 % der deutschen Arbeitnehmer, die ihren Beruf nicht zum Rentenalter ausführen können. Die Unterstützung vom Staat deckt nur einen Teil des bisherigen Nettogehalts ab, darum führt die Berufsunfähigkeit häufig in eine unvorhergesehene Armut und auch in die soziale Isolierung.

Schon eine Berufsunfähigkeitspolice mit kleiner Rentenzahlung kann dabei helfen, die Existenz abzusichern. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der beruflichen Tätigkeit und nach dem Eintrittsalter der Versicherten. Für die Azubis gibt es häufig besondere Konditionen, die ihnen die Entscheidung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung leicht machen. Doch auch zu Beginn der Ausbildung und beim Einstieg in das Berufsleben wird die Tätigkeit selbst berücksichtigt, wenn die Versicherungsbeiträge kalkuliert werden.
Bei einigen Berufen können die Beiträge deutlich höher sein als bei anderen. Eine Tätigkeit im Büro birgt wenig Risiko, darum brauchen Azubis am Schreibtischarbeitsplatz nur einen geringen Beitrag zu bezahlen. Im Gegensatz dazu sind die Versicherungsbeiträge für Handwerker oft zweimal oder dreimal so hoch.

Manche Berufe sind sehr viel stärker von dem Risiko der Berufsunfähigkeit betroffen als andere. Auch das ist ein Grund für die Differenzen bei den Beiträgen. Vor allem Bauarbeiter wie Dachdecker und Gerüstbauer sind großen Gefahren ausgesetzt, da das Unfallrisiko relativ hoch ist. Bei den Büroangestellten kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem sinnvoll sein, allerdings kommt die Bedrohung der Gesundheit hier oft von einer anderen Seite.
Eine Studie hat gezeigt, dass die folgenden Erkrankungen besonders häufig auftreten:

  • psychische Krankheiten,
  • körperliche Probleme des Bewegungsapparates,
  • Unfälle im Arbeitsumfeld,
  • Krebserkrankungen,
  • Störungen des Herz-Kreislauf-Systems.
Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung profitieren die Azubis von günstigen Beiträgen, denn je jünger sie sind, desto geringer fällt der Versicherungsbeitrag aus. Trotzdem sind die Azubis mit einer solchen Police gut abgesichert. Ob sie vorübergehend oder langfristig nicht arbeiten können, die Versicherung übernimmt die monatlichen Rentenzahlungen. (#03)

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung profitieren die Azubis von günstigen Beiträgen, denn je jünger sie sind, desto geringer fällt der Versicherungsbeitrag aus. Trotzdem sind die Azubis mit einer solchen Police gut abgesichert. Ob sie vorübergehend oder langfristig nicht arbeiten können, die Versicherung übernimmt die monatlichen Rentenzahlungen. (#03)

Die Vorteile für Auszubildende

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung profitieren die Azubis von günstigen Beiträgen, denn je jünger sie sind, desto geringer fällt der Versicherungsbeitrag aus. Trotzdem sind die Azubis mit einer solchen Police gut abgesichert. Ob sie vorübergehend oder langfristig nicht arbeiten können, die Versicherung übernimmt die monatlichen Rentenzahlungen.

Bei dem Verlust der Arbeitsfähigkeit können die Betroffenen also weiterhin ihren Lebensstandard aufrecht erhalten. Gerade die jungen Azubis erhalten nur eine geringe staatliche Unterstützung, wenn sie berufsunfähig werden. Sie können sonst nur auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente vertrauen, die jedoch längst nicht ausreicht. Genau darum ist die zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig für die Azubis und Berufseinsteiger.

In bestimmten Fällen, die jedoch nur selten eintreten, können sich die Versicherer dem Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung verweigern. Das kann passieren, wenn es sich um einen sehr gefährlichen Beruf handelt oder wenn die Antragsteller eine schwere Vorerkrankung haben. Nichtsdestotrotz darf man bei dem Versicherungsabschluss keine falschen Angaben machen, denn das würde womöglich dazu führen, dass die Versicherung nicht zur Zahlung verpflichtet ist, falls es zur Berufsunfähigkeit kommen sollte.

Video: Berufsunfähigkeit für Auszubildende

Auswahlkriterien für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Damit die Berufsunfähigkeitsversicherung auf die persönliche Situation zugeschnitten werden kann, muss man sich Gedanken über die ausreichende Rentenhöhe machen. Schon für Azubis bietet es sich an, eine Rente von zumindest 1.000 Euro sicherzustellen. Diese sorgt dafür, dass man einen gewissen Lebensstandard beibehält.

Eventuell ist es sinnvoll, beim Versicherungsvertrag besondere Gefahren oder Vorerkrankungen auszuschließen. Dadurch lässt sich der Beitrag eventuell reduzieren. In der Folge bedeutet das: Wenn es aufgrund einer ausgeschlossenen Vorerkrankung zu einer Berufsunfähigkeit kommt, so haben die Versicherten keinen Anspruch auf die Versicherungsleistung. Eine solche Ausschlussklausel erhöht also das Risiko, doch die Beiträge werden deutlich günstiger.

Die Laufzeit der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte vom Beginn der Ausbildung bis kurz vor den voraussichtlichen Eintritt ins Rentenalter gehen. Es wäre falsch, die Versicherung frühzeitig zu kündigen, denn wenn man älter wird, erhöht sich die Gefahr von Erkrankungen und von Berufsunfähigkeit.

Eine Nachversicherungsgarantie gibt den Versicherten die Möglichkeit, den Versicherungsschutz anzupassen. Schon in der Ausbildungszeit steigt das Gehalt und später, im Berufsleben, gibt es weitere Erhöhungen. Mit der Nachversicherungsgarantie lässt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung aufstocken, ohne dass dafür eine neue Gesundheitsprüfung durchgeführt werden muss.

Weitere Versicherungen für Azubis: Die Haftpflicht

Bis man für sich selbst verantwortlich ist, deckt oft eine Familienhaftpflicht die eventuellen Schäden ab. Für Auszubildende ist hingegen eine private Haftpflichtversicherung nützlich. Damit kann man sich vor Schadensansprüchen schützen, wenn man jemanden verletzt oder etwas beschädigt hat. Zum Teil sind aber auch die Azubis noch bei ihren Eltern mitversichert, sodass sie auf diese Privathaftpflicht möglicherweise verzichten können. Im Allgemeinen kann dieser familiäre Versicherungsschutz bis zum Ende der ersten Berufsausbildung gelten. Es gibt aber auch Versicherer, die die Betroffenen nur bis zu einem festgelegten Alter mitversichern.

Wenn die Azubis im Rahmen ihrer Arbeit ihren Kollegen oder den Kunden auf irgendeine Art Schaden zufügen, ist im Allgemeinen die Betriebshaftpflicht verantwortlich. Sie übernimmt beispielsweise die Kosten für eine medizinische Versorgung oder auch für die Reparatur oder Neuanschaffung von Gegenständen. Die private Haftpflicht ist in einem solchen Fall nicht betroffen.

Video: Was ist eine Privat-Haftpflichtversicherung?

Weitere interessante Versicherungsmodelle für Azubis

Im Allgemeinen haben die Azubis eine gesetzliche Unfallversicherung, die über den Betrieb läuft. Diese deckt jedoch nur die Unfälle ab, die direkt im Ausbildungsbetrieb geschehen oder auf dem Arbeitsweg. Darum kann ein privater Unfallschutz sinnvoll sein, vor allem, wenn die Auszubildenden riskante Sportarten betreiben oder zu unvorsichtigem Verhalten neigen. Wer jedoch eine umfassende Berufsunfähigkeitsversicherung hat, kann eventuell auf die private Unfallversicherung verzichten.

Eine Hausratversicherung ist für die Azubis nur dann sinnvoll, wenn sie bereits in einer eigenen Wohnung leben. So lange sie noch bei den Eltern wohnen, gilt deren Police. Die Hausratversicherung sorgt dafür, dass der Schaden durch Diebstahl, Unwetter, Wasser oder Feuer abgedeckt wird. Sie zahlt die Neuanschaffung der zerstörten Gegenstände. Damit sich die Hausratversicherung lohnt, sollte der vorhandene Hausrat einen gewissen Wert haben. Ein modernes, teures TV-Gerät und eine hochwertige Computerausstattung sollten vorsichtshalber versichert werden, falls es zu einer Beschädigung oder zu Diebstahl kommt.

Ob eine Altersvorsorge infrage kommt, richtet sich nach der Höhe des Einkommens. Dieses ist bei den Auszubildenden meistens noch gering, sodass zunächst nur die größten Risiken abgesichert werden. Das Sparen und damit auch die Altersvorsorge beginnen oft erst später, doch man sollte nicht zu lange zögern. Je eher man damit anfängt, umso mehr profitiert man im Rentenalter von dieser Vorsorge. Dabei sollte man jedoch klar zwischen den Versicherungen und der Kapitalanlage trennen. Eine Kapitallebensversicherung ist beispielsweise wenig empfehlenswert für Azubis, während ein privates Altersvorsorgemodell durchaus interessant sein kann.

Noch einige andere Versicherungen sind abhängig von der persönlichen Situation für die Azubis eine Überlegung wert. Verheiratete Auszubildende sollten über eine Risikolebensversicherung nachdenken, vor allem, wenn sie bereits Kinder haben. Wer ein Auto besitzt, der braucht auf jeden Fall die dazugehörigen Versicherungen, wobei die Art der Kaskoversicherung von dem Wert des Fahrzeugs abhängt. Bei einem höheren Vermögen oder Immobilienbesitz lohnt sich eventuell ein zusätzlicher Diebstahlschutz oder eine Versicherung gegen Elementarschäden am Haus. Für Erkrankungen und Reisen gibt es außerdem die Möglichkeit, die bestehende Krankenversicherung durch Zusatzversicherungen zu ergänzen.

Eine Versicherung sollte man niemals unüberlegt abschließen. Besser ist es, die Beiträge und Leistungen der Anbieter genau zu vergleichen, bevor man eine Entscheidung trifft. (#04)

Eine Versicherung sollte man niemals unüberlegt abschließen. Besser ist es, die Beiträge und Leistungen der Anbieter genau zu vergleichen, bevor man eine Entscheidung trifft. (#04)

Erst informieren, dann kalkulieren – und erst zuletzt unterschreiben

Eine Versicherung sollte man niemals unüberlegt abschließen. Besser ist es, die Beiträge und Leistungen der Anbieter genau zu vergleichen, bevor man eine Entscheidung trifft. Eine Vertrauensperson kann ihre objektive Meinung dazu abgeben, oder man wendet sich an eine Verbraucherzentrale oder eine andere unabhängige Stelle wie den Bund der Versicherten.

Grundsätzlich haben die Versicherungsleistungen mehr Relevanz als der Preis. Im Zweifelsfall ist es besser, einen etwas höheren Beitrag zu zahlen und dafür bessere Leistungen und eine größere Abdeckung zu haben. Erst wenn die Auszubildenden mit allen Details der Police einverstanden sind, sollten sie den Antrag unterschreiben und absenden. So können sie beruhigt mit ihrer Ausbildung beginnen und brauchen sich keine Sorgen um mögliche Probleme wie Krankheiten und Berufsunfähigkeit zu machen.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Robert Kneschke-#01: Photographee.eu -#02:  Firma V_-#03:  Firma V_-#04: docstockmedia

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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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