Interaktive Mitmach-Stationen fördern Mädchen ab Klasse fünf spielerisch Technikbegeisterung

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Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik (GFaI) lädt am 23. April 2026 zum bundesweiten Girls Day – Mädchen-Zukunftstag ein. Mädchen ab der fünften Klasse erhalten praxisnahe Einblicke in angewandte Informatik, moderne Technologien sowie digitale Zukunftskompetenzen. Das Motto „Entdecken, tüfteln, staunen“ spiegelt sich in zahlreichen Mitmach-Stationen wider: Akustische Kamera, Löten von Schaltungen, LED-Projekte, LEGO-Robotersteuerung und KI-Experimente fördern technisches Verständnis, Kreativität und Selbstvertrauen für zukünftige MINT-Laufbahnen und öffnen neue Perspektiven für Teilnehmerinnen.

Mädchen ab Klasse fünf entdecken Informatik-Grundlagen praktisch und kreativ

Mit dem Leitmotiv „Entdecken, tüfteln, staunen“ lädt die GFaI Schülerinnen ab der fünften Klasse ein, aktiv in die Welt der Informatik einzutauchen und Grundprinzipien praxisnah zu erproben. Durch interaktive Übungen vertiefen sie ihr Verständnis für Algorithmen, Datenstrukturen und Programmierlogik. Die Veranstaltung vermittelt einen authentischen Einblick in Forschungsprozesse und Unternehmensabläufe, fördert analytisches Denken, Teamfähigkeit, sowie Innovationsgeist und ebnet den Weg zu MINT-Qualifikationen und beruflichen Perspektiven und stärkt Selbstvertrauen sowie Motivation nachhaltig.

Mikrofon-Array erstellt farbcodierte Schallkarte und erklärt physikalische Grundlagen Schallwellen

Mit der Akustischen Kamera lassen sich Schallquellen detailliert orten, indem ein Mikrofon-Array die Intensität und Ankunftsrichtung von Geräuschen in Echtzeit ermittelt. Auf einem Monitor erscheint eine farbcodierte Karte, die akustische Signale visuell darstellt und Unterschiede in Frequenz und Lautstärke hervorhebt. Die Schülerinnen gewinnen so Einblick in physikalische Prinzipien wie Wellenausbreitung und Interferenz sowie in die technischen Grundlagen moderner Schallmesstechnik. Zusätzlich erfahren sie die Bedeutung akustischer Feldmessungen für Ingenieurprojekte im Alltag.

Eigenkreationen aus Draht, Widerstand und Leuchtdiode fördern technische MINT-Kompetenzen

Im Bereich Löten setzen die teilnehmenden Mädchen selbstständig einzelne elektronische Komponenten zusammen und entwickeln dabei ihr eigenes LED-Leuchtmodul. Schrittweise bauen sie Verdrahtungen und Bauelemente auf, justieren Widerstände und prüfen Funktionalitäten. Durch praktische Erfahrung erfassen sie die Grundlagen der Elektronik und begreifen den Aufbau einfacher Schaltkreise. Die Tätigkeit stärkt ihr handwerkliches Geschick, sensibilisiert für elektrotechnische Sicherheit und fördert das Verständnis dafür, wie elektrische Impulse gestärkt werden. Sie sammeln wertvolle praktische Kompetenzen.

Grafische Programmierung ermöglicht erfolgreiche Navigation von LEGO-Robotern durch Hindernisparcours

Innerhalb der praxisorientierten Robotikstation erhalten die Schülerinnen eine Einführung in den modularen Aufbau von LEGO-Robotersystemen und verbinden aktuelle Sensoren sowie Antriebskomponenten nach Anleitung. Anschließend programmieren sie Bewegungsabläufe und Entscheidungslogiken mithilfe einer visuellen Programmieroberfläche. Im abschließenden Praxislauf navigieren sie ihre Prototypen selbstständig durch diverse Hindernisse. Auf diese Weise erleben sie anschaulich die Grundlagen industrieller Automatisierung, Steuerungsstrategien und Robotik-Integration im technischen Kontext. Sie erhalten Feedback, analysieren Messergebnisse und verbessern Performance dabei eigenständig.

KI-Stand bietet jungen Teilnehmerinnen interaktiven praktischen Einblick in Machine-Learning-Modelle

An dieser Station untersuchen die Schülerinnen den Einsatz von künstlichen neuronalen Netzen zur Erzeugung von visuellen und textbasierten Inhalten. Unter Anleitung implementieren sie Trainingsroutinen, wählen geeignete Datensätze aus und optimieren Hyperparameter, um generative Modelle zu verbessern. Im praktischen Teil probieren sie Tools aus, die automatisch Beschreibungen, Illustrationen oder Geschichten erzeugen. So verstehen sie Schritt für Schritt, wie Machine-Learning-Algorithmen kreative Prozesse unterstützen und komplexe Daten in sinnvolle Ergebnisse transformieren anschaulich praxisnah.

Mädchen der Sekundarstufe I können sich jetzt kostenfrei registrieren

Diese kostenfreie Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Schülerinnen der Sekundarstufe I und eröffnet ihnen einen Einblick in digitale Zukunftskompetenzen. Interessentinnen können sich problemlos und zeitlich flexibel über die Aktions-Website der GFaI anmelden, wo alle wesentlichen Angaben zu Ablaufstruktur, Zeitfenstern und Veranstaltungsort transparent dargestellt sind. Die Online-Plattform erleichtert die Vorbereitung, indem sie den Teilnehmerinnen ermöglicht, ihr individuelles Besuchsprogramm zu planen, Anfahrtswege zu recherchieren und sämtliche Informationen stets aktuell abzurufen, komfortabel.

Interaktive Girls Day Stationen fördern Selbstvertrauen in digitalen Technologien

Am bundesweiten Girls Day der GFaI können Mädchen ab Klasse fünf in interaktiven Stationen wie akustische Kamera, LED-Bastelprojekte und Programmierung praxisorientierte Einblicke in Informatik und Technologie gewinnen. Die kreativ gestalteten Experimente fördern technische Fähigkeiten und Teamarbeit, stärken das Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Werkzeugen und eröffnen ein Verständnis für moderne Forschung. So entdecken die Teilnehmerinnen spannende Berufsfelder in MINT-Bereichen und legen durch praxisnahes Lernen den Grundstein für ihre zukünftige Karriere.

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