Germanwings nach Moskau: Arbeitsplätze fielen alle weg!

Die Flüge der Germanwings nach Moskau oder in andere Gegenden von Russland, werden immer weniger. Das bedeutet aber nicht nur eine schlechtere Flexibilität für die Kunden, sondern auch Arbeitsplätze, die hier verloren gehen.

Einschränkungen bei Germanwings nach Moskau

Bei Germanwings handelt es sich um ein Flugunternehmen, das als günstige Airline zu Lufthansa gehört und bisher durchaus auch Flüge nach Russland angeboten hat. Von Berlin, Düsseldorf oder auch vom Flughafen Stuttgart aus war es möglich, unter anderem nach Moskau zu fliegen. Nun gibt es jedoch einen Stopp in diesem Bereich. Bereits im Jahr 2015 gab es eine Änderung. Damals erfolgte im September ein Wechsel der Basisflughäfen.

War dies vorher noch der Flughafen Wnukowo, so wurde es dann Domodedowo. Von hier aus starteten die Maschinen nach Tegel. Es folgte die Streichung weiterer Flugstrecken und damit auch von Arbeitsplätzen. Inzwischen ist gar kein Flug mehr von Moskau nach Köln möglich und auch ein Hinflug von Düsseldorf nach Sankt Petersburg ist nicht möglich. Zudem wurde die Strecke von Düsseldorf nach Moskau gestrichen

 

Von Berlin, Düsseldorf oder auch vom Flughafen Stuttgart aus war es möglich, unter anderem nach Moskau zu fliegen. (#01)

Von Berlin, Düsseldorf oder auch vom Flughafen Stuttgart aus war es möglich, unter anderem nach Moskau zu fliegen. (#01)

Veränderungen auch bei Lufthansa selbst

Nicht nur bei Germanwings, auch bei der Lufthansa gab es im Rahmen der Russland-Flüge immer wieder Veränderungen. Ebenfalls seit 2015 hat die Lufthansa den Fokus auf Domodedowo als Flughafen gelegt. Die Hälfte der Flüge wurde sogar gestrichen, die Konzentration der Lufthansa ist nun nur noch auf Sankt Petersburg und Moskau gerichtet. Früher war das anders. Es gab Zeiten, da wurden durch die Lufthansa deutlich mehr Flughäfen in Russland angeflogen.

So konnten Fluggäste einen Hinflug nach Samara oder Nischi, Jekaterinburg oder auch nach Nowgorod buchen. Perm und Kasan waren ebenfalls auf der Liste. Ein Stopp an diesen Flughäfen ist nun mit der Lufthansa schon länger nicht mehr möglich. Das hat auch einen Grund. Dieser ist in der wirtschaftlichen Situation begründet, der sich die Lufthansa gegenübergestellt sieht. Laut dem Unternehmen ist es nicht möglich, Flüge anzubieten, die auch ausreichend Ertrag bringen. Die Strecken nach Russland sind also nicht mehr rentabel für die Lufthansa und müssen daher gestrichen werden

 

Inwieweit sich die Mitarbeiter der Lufthansa weiterhin Sorgen machen müssen in Bezug auf die Arbeitsplätze auf den Fluglinien nach Russland, ist ungewiss. (#02)

Inwieweit sich die Mitarbeiter der Lufthansa weiterhin Sorgen machen müssen in Bezug auf die Arbeitsplätze auf den Fluglinien nach Russland, ist ungewiss. (#02)

Die Problematik mit den Arbeitsplätzen

Aus Sicht des Unternehmens ist es natürlich ganz normal, dass überprüft werden muss, wann und wie sich die Flüge noch rentieren. Da es sich bei Russland um kein klassisches Reiseziel handelt, sondern die Flüge eher durch Geschäftsreisende frequentiert werden, war es früher oder später absehbar, dass die Lufthansa und Germanwings an dieser Stelle einen Stopp machen. Allerdings ist es für die Mitarbeiter der Fluggesellschaften dennoch ein Grund, um ihre Arbeitsplätze zu zittern.

Allein durch die Streichungen waren Arbeitsplätze betroffen und es war notwendig, hier anders zu disponieren. Inwieweit sich die Mitarbeiter der Lufthansa weiterhin Sorgen machen müssen in Bezug auf die Arbeitsplätze auf den Fluglinien nach Russland, ist ungewiss. Derzeit fliegt die Lufthansa vor allem Moskau an, aber auch hier wurden schon Flüge gestrichen und der Plan deutlich ausgedünnt. Das heißt, Reisende müssen sich inzwischen nach Alternativen umsehen und erhalten durch die Germanwings oder die Lufthansa nicht mehr das altbekannte Angebot, das einst für Russland zur Verfügung stand.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild: agusnaj -#01: joyt -#02:mg1708

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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