"Weiterhin hohe Priorität für Wissenschaft und Forschung"
"Ich gratuliere Bundeskanzlerin Angela Merkel zum gestrigen Wahlausgang und wünsche der neuen Bundesregierung unter ihrer Leitung für die kommende Legislaturperiode eine glückliche Hand in den anstehenden wichtigen Entscheidungen. Für Wissenschaft und Forschung setze ich auf eine Fortsetzung der bisherigen Politik, die diesen für unser Land zentralen Gebieten hohe Priorität einräumt. Dazu gehört, dass Wissenschaft und Forschung weiterhin in dem Umfang und mit der Priorität finanziert werden, wie dies zuletzt geschehen ist. Ich gehe zuversichtlich davon aus, dass die Fortsetzung der drei Pakte (Exzellenzinitiative, Hochschulpakt und Pakt für Forschung und Innovation), wie sie am 4. Juni beschlossen wurde, auch durch die neue Bundesregierung gesichert ist. Für die neue Legislatur erhoffe ich noch mehr Flexibilisierung und Freiraum für die Wissenschaft - zum Beispiel durch die Fortführung der Initiative zur Wissenschaftsfreiheit in Bund und Ländern sowie die Schaffung eines eigenen Tarifvertrags für die Wissenschaft. Dies ist auch ein Beitrag zu einer weiter verbesserten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es muss uns daran gelegen sein, die Attraktivität Deutschlands als Forschungsstandort sowohl für junge als auch für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch zu steigern. Dies muss einhergehen mit der weiteren Internationalisierung der Wissenschaft, gerade auch mit Blick auf den gemeinsamen Europäischen Forschungsraum."
Quelle: Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
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