Neuerungen bei betaCare
betaCare wird Ärzten, Apothekern und anderen Fachkräften im Gesundheitswesen durch die betapharm Arzneimittel GmbH zur Verfügung gestellt. Mit den Neuerungen setzt das Generika-Unternehmen seine Angebotsreihe für eine verbesserte psychosoziale Patientenversorgung fort.
Menschen ohne entsprechende Ausbildung wissen bei einem komplexen Thema wie Sozialrecht oftmals nicht, welche Hilfsmöglichkeiten bestehen oder welche juristischen Schritte gegebenenfalls möglich sind. Vor allem Ärzte sind immer wieder Anlaufstelle für sozialrechtliche oder psychosoziale Fragen, können aber nicht in jedem Fall umfassend helfen und beraten.
Welche Neuerungen bringt ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G"? Wer übernimmt die häusliche Pflege schwer kranker Patienten, wenn die Angehörigen einen Urlaub antreten wollen? An wen können sich Patienten wenden, wenn sie Probleme mit ihrer Krankenkasse haben? Welche rechtliche Situation entsteht, wenn nach langer Arbeitsunfähigkeit das Krankengeld ausläuft und ein Patient aus der Krankenkasse ausgeschlossen werden soll? www.betanet.de, der Suchmaschine für Sozialfragen im Gesundheitswesen, ist es gelungen, die komplexe Materie mit einem einfachen System zu erschließen. Über den neuen Menüpunkt "Krankheiten" kann sich ein Arzt auf der Website eine Liste von Erkrankungen anzeigen lassen. Nach erfolgter Auswahl erhält er eine Übersicht betroffener Bereiche wie Arbeit/Schule, Mobilität, Pflege oder Schwerbehinderung. Bereits mit dem nächsten Klick erscheint eine Liste von potenziellen Hilfsangeboten, versehen mit Links zu ausführlichen sozialrechtlichen und psychosozialen Informationen.
Zum Start der neuen Menüoption sind Informationen zu ausgewählten Themen wie Schlaganfall, Diabetes, Tinnitus und Rheuma verfügbar. Diese erste Übersicht soll bis zum Jahresende auf 40 Erkrankungen erweitert werden.
betanet ist nur einer von drei betaCare-Bausteinen. Zu betaCare, dem Informationsservice für soziale Fragen im Gesundheitswesen, gehören außerdem das Lexikon für Sozialfragen betaListe und der telefonische Service betafon (01805/2382366). betaCare ermöglicht es Ärzten, ihren Patienten über das Medizinische hinaus auch bei psychosozialen und sozialrechtlichen Fragen schnell und einfach weiterzuhelfen.
4. Ausgabe der betaListe enthält GMG-Neuerungen
Wer in der Praxis nicht im Internet recherchieren möchte, greift zum Lexikon für Sozialfragen, der betaListe. Die vierte Ausgabe erscheint Ende September mit einer Auflage von 60.000. Sie hat zwei Teile: Sozialrecht von A-Z und Adressen von Selbsthilfeorganisationen. Die meisten Änderungen im Sozialrechtsteil beziehen sich auf das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG). Zudem wurde die vierte Ausgabe um neue Stichworte wie Arbeitsassistenz, Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit, Geriatrische Reha, Sozialmedizinische Nachsorge oder Versicherungspflichtgrenzen erweitert.
Der Adressteil verzeichnet rund 2.500 Adressen von Selbsthilfeorganisationen, alphabetisch sortiert nach Krankheiten. Der Schwerpunkt liegt auf Bundes- und Landesverbänden. Bei seltenen Erkrankungen werden, wenn es keine überregionalen Ansprechpartner gibt, auch lokale Adressen aufgeführt. Alle Adressen wurden überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.
Herausgeber der betaListe ist betapharm. Der betapharm-Außendienst gibt das 467 Seiten starke Nachschlagewerk kostenlos an Kunden ab. Im Buchhandel ist die betaListe über den MediMedia Verlag zum Preis von 31,80 Euro erhältlich.
Die Fachkompetenz für alle betaCare-Medien stammt vom beta Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung. Es wurde vor fünf Jahren von betapharm als unabhängige Plattform für innovative sozialmedizinische Projekte mitgegründet. Das Institut erforscht sozialmedizinische Themen, entwickelt neue Versorgungsformen wie Case Management in Apotheken, bietet Fortbildungen im Gesundheitswesen und erarbeitet die betaCare-Medien.
Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH
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