"Mit JST um viele Erfahrungen reicher"
Christina Blaschke hatte eine realistische Vorstellung von ihrem bevorstehenden Segeltrip: "Ich habe schon Segelerfahrung und wusste - Segeln mit 50 Leuten auf so begrenztem Raum, das wird nicht einfach!" Mit gemischten Gefühlen, aber auch großer Vorfreude, flog sie ins englische Poole, um von dort mit der "Tenacious" in See zu stechen. Nach ihrer Rückkehr sagt die Group HR Referentin bei der Allianz: "Ich werde nächstes Jahr wieder mit JST segeln - und wieder mit Anne."
Anne, heute 53 Jahre alt, hatte vor 10 Jahren einen schweren Autounfall. Seitdem ist sie linksseitig stark in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, hört und sieht links schlecht. Sie war für eine Woche "Buddy" von Christina Blaschke. Die Chemie stimmte von Anfang an zwischen den beiden. Nicht ganz unwichtig, wenn man bedenkt, dass die beiden Frauen sich eine enge Kajüte teilen mussten.
Allianz Bild
Wir sitzen alle im selben Boot. Das Ziel des Jubilee Sailing Trusts ist die Integration von Nichtbehinderten und Behinderten
Integration von Nichtbehinderten und Behinderten
Die Integration von Nichtbehinderten und Behinderten sowie ein Team mit allen zu bilden an Bord eines großen, für alle Bedürfnisse ausgestatteten Segelschiffes - das ist das Ziel des Jubilee Sailing Trusts. Gegenseitig Potenziale zu entdecken, Unterstützung im richtigen Moment zu geben und die Unabhängigkeit und Selbständigkeit der behinderten Buddies zu erkennen waren spannende Momente für die Beteiligten.
Angepackt wurde überall auf dem Schiff - im Team. Das bestand aus zehn permanenten Crew-Mitgliedern und vier "Watches", bestehend aus acht bis zehn Personen zwischen 16 und 83 Jahren. Diese buntgemischte Truppe aus Jung und Alt, Behinderten und Nichtbehinderten, Engländern und vier Deutschen (Mitarbeiter der Allianz) riss in ihrer Dynamik wohl alle mit. Nur den Küchendienst empfand Christina Blaschke als anstrengend: "Kochen und Geschirrspülen für 50 Leute von 16.30 bis 14.00 Uhr am nächsten Tag mit nur fünf Stunden Schlaf - das ist nicht lustig!"
Nachhaltige Wirkung
Die Nachwirkung dieser ganz besonderen Reise ist beachtlich. Blaschke resümiert: "JST ist eine unglaubliche Sache - es passiert mit jedem etwas. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr denke ich darüber nach."
Und gerade weil JST so eine nachhaltige Wirkung hat und die Ziele der Allianz im Sinne ihrer Diversity Initiative so gut widerspiegelt, möchte die Allianz dieses Engagement weiterführen. Veronica Schilling von Allianz Group Human Resources: "Innerhalb unserer Diversity Initiative bietet JST einen innovativen und einmaligen Ansatz. Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit im Team zu vereinen und gegenseitig Potenziale zu erkennen - das braucht eine Herausforderung weitab von der eigenen bequemen Umgebung. Bisher haben Kollegen von 18 Allianz Tochtergesellschaften an JST teilgenommen. All diejenigen plädieren stark dafür, diese Unterstützung für JST weiterzuführen - einige von ihnen werden sogar ihren nächsten Trip mit der JST selbst finanzieren."
Quelle: Pressemeldung Allianz
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