Halbzeit beim Dortmunder Mentoring

30.01.2006 | Dortmund
Die BIG ist ein expandierendes Unternehmen, hat eine überdurchschnittliche Frauenquote in der Führungsebene und legt großen Wert auf Weiterbildung - damit qualifizierte sich die Dortmunder Direktkrankenkasse für die Teilnahme am 3.

Mentoring-Projekt, das in Kooperation mit dem Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund, der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund und mit dem Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e.V. durchgeführt wird.

" Es ist wichtig, den jungen Frauen bewusst zu machen, dass ihnen die berufliche Karriere offen steht. Projekte wie das Mentoring helfen, dieses Selbstbewusstsein zu fördern", begrüßte Frank Neumann, Vorstand von BIG - Die Direktkrankenkasse, die Teilnehmerinnen des Dortmunder Mentoring zur Halbzeit-Veranstaltung in den Räumen der BIG. " Sie sichern Nachhaltigkeit und Erfolg bei der Umsetzung einer Unternehmensstrategie - nicht zuletzt durch Akribie und typisches unbequemes Nachfragen". Und er muss es wohl wissen: Immerhin 50 Prozent seiner Führungsriege ist weiblich.

Als eines von insgesamt 13 namhaften Unternehmen - von der Großbank bis zum Handwerksbetrieb - beteiligt sich die BIG seit einem halben Jahr an dem Projekt zur Förderung von Frauen in Führungspositionen. Wie bisherige Erfahrungen zeigen, ist Mentoring ein überaus wirksames Instrument der modernen Personalentwicklungsstrategie. Die Besonderheit des Dortmunder Projektes liegt vor allem in dem unternehmens-übergreifenden Ansatz (cross-mentoring): Eine Mischung aus kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen bietet für alle die Chance, Einblick in unterschiedliche Unternehmenskulturen zu erhalten oder auch anregende Impulse für die eigene Führungsstrategie zu bekommen. Schwerpunkt ist die Vorbereitung von Frauen auf Führungspositionen.

Beste Voraussetzungen für eine solche Aufgabe bringt bei der Direktkrankenkasse Sabine Eppelmann, Abteilungsleiterin Beitrag, mit. 1999 als stellvertretende Abteilungsleiterin gestartet, führt sie heute 90 Mitarbeiter und damit die mitarbeiterstärkste Abteilung der BIG. Sie weiß aus eigener Erfahrung, auf welche Anforderungen junge weibliche Führungskräfte vorbereitet werden müssen. Mit ihrem Mentee Andrea Frevel, "High Potential" der Harpen AG, gab es bisher sechs Treffen - mal bei der BIG, mal bei Harpen, auf der anderen Seite der B 1. "In den Gesprächen geht es vorwiegend um den Umgang mit Problemen und Konfliktsituationen", erzählt Sabine Eppelmann und stellt fest, wie sehr Lebens- und Führungserfahrung den Umgang mit Konflikten verändern und wie viel sie ihrem Mentee davon weitergeben kann.

Interessant ist aber vor allem der Austausch unter den Mentoren und Mentorinnen selbst. Seminare und Work-Shops unter Leitung der Mitarbeiter der Sozialforschungsstelle begleiten auch die "gestandenen" Führungskräfte und bieten ihnen eine Plattform, die eigene Karriere zu reflektieren und über den eigenen Arbeitsstil nachzudenken. "Aus diesen Treffen nehme ich viel mit - auch die Erkenntnis, dass wir bei der BIG auf einem sehr guten Weg sind".

Die BIG verwirklicht seit Gründung die berufliche Förderung von Frauen auf allen Managementebenen. "Das Unternehmen profitiert von der höheren Motivation insbesondere der weiblichen Führungskräfte, die in unserem Haus Karriere und familiäre Verantwortung, z.B. im Rahmen von Teilzeitmodellen, wahrnehmen können", erläutert Birgit Buchholz, Personalchefin der BIG. Mit einem Frauenanteil von Frauen in der Führungsebene punktete die BIG auch bei einer bundesweiten Vergleichsstudie mittelständischer Unternehmen und erhielt jüngst das Gütesiegel TOP JOB von Schirmherr Wolfgang Clement.

Quelle: Pressemeldung BundesInnungskrankenkasse Gesundheit, kurz: BIG direkt gesund

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