Gesundheitswirtschaft ist Motor für Wachstum und Arbeitsplätze
"Die Gesundheitswirtschaft ist bereits heute ein wichtiger Produktivfaktor. Zugleich ist sie Motor für künftiges Wachstum und neue Arbeitsplätze. Eine gute Gesundheitsversorgung hat deshalb einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Nutzen", betonten Dr. Rösler und Ludwig Georg Braun, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheitswirtschaft des DIHK, im Anschluss an die Veranstaltung.
Im Rahmen des Treffens erläuterte der Bundesgesundheitsminister den Mitgliedern des Ausschusses seine Vorstellungen über die Perspektiven der Gesundheitssystems: "Unser Ziel ist es, das Gesundheitswesen durch mehr Wettbewerb und Transparenz so umzusteuern, dass Wachstum und Beschäftigung bei steigenden Gesundheitsausgaben nicht gefährdet werden. Mit der Gesundheitsreform gehen wir den ersten Schritt, um den Teufelskreislauf von steigenden Gesundheitsausgaben, steigenden Lohnzusatzkosten, dem Abbau von Arbeitsplätzen und dadurch wiederum steigenden Beitragssätzen zu beenden."
Ludwig Georg Braun rechnet damit, dass 2011 rund 60.000 Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft neu entstehen können. Damit sei sie der Wirtschaftsbereich, der den größten Beschäftigungszuwachs plane. Braun: "Diese Entwicklung gilt es zu stützen. Mehr Transparenz und Kostenbewusstsein im Gesundheitswesen sind ein erster Schritt, um Reserven zu erschließen. Vor allem muss aber auch der zweite Gesundheitsmarkt gestärkt werden, etwa durch mehr Möglichkeiten für Versicherte, Leistungen aus diesem Segment flexibel zuzukaufen."
Die Gesundheitswirtschaft ist mit über 250 Milliarden Euro Umsatz eine bedeutende Wachstumsbranche und damit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland. Der DIHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft berät die IHK-Organisation zu diesbezüglichen Themen. In dem Gremium spiegelt sich die Branchenvielfalt wieder. Mitglieder sind Unternehmerinnern und Unternehmer aus den Bereichen Kranken-hausträger, Krankenversicherungen, Medizintechnikhersteller, Pharmahersteller und -großhändler, Pflegeanbieter, Beratungseinrichtungen, Apotheken, Kurwesen etc.
Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
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