Die betriebliche Altersvorsorge aus Unternehmenssicht - durchgeführt von TNS Emnid
Seit dem Inkrafttreten des Altersvermögensgesetzes am 1. Januar 2002 hat jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, einen Teil des Einkommens in die betriebliche Altersversorgung (bAV) einzuzahlen. Durch die gesetzlichen Neuregelungen ist das Wachstumspotenzial in diesem Marktsegment weiter angestiegen. Die AM Generali Invest ist bereits in dem zukunftsträchtigen Anlagemarkt aktiv. "Rund ein Jahr nach der gesetzlichen Neuregelung wollten wir daher wissen, wie die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge inzwischen genutzt und wie diese von Unternehmensseite gegenwärtig eingeschätzt werden", so Heinz-Peter Clodius, Geschäftsführer der AM Generali Invest, auf der Veranstaltung.
Die AM Generali Invest hat TNS Emnid, eines der bekannten Meinungsforschungsinstitute in Deutschland, beauftragt, eine entsprechend ausgestaltete Umfrage unter 500 mittelständischen bis großen Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet durchzuführen. Die Ergebnisse der Befragung der jeweiligen bAV-Spezialisten dieser Unternehmen zeigen eindeutig, wo es Bewegungen gibt und an welchen Stellen noch Defizite und Nachholbedarf bestehen.
"Zu den wichtigsten Aussagen der Studie zählt, dass die Nachfrage nach betrieblicher Altersvorsorge im Jahr 2002 grundsätzlich angestiegen ist", erläuterte Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von TNS Emnid, der die Ergebnisse der Studie im Rahmen des Pressegespräches präsentierte. Allerdings bestehe aus Unternehmenssicht bei den Arbeitnehmern ein erhebliches Informationsdefizit, was die Möglichkeiten im Rahmen der bAV betreffe, so Schöppner weiter.
Bei der Beurteilung der fünf Durchführungswege von Seiten der bAV-Spezialisten schneiden die Direktversicherung und die Pensionskasse am besten ab. Pensionsfonds müssen sich dagegen als relativ neuer Durchführungsweg die Akzeptanz erst noch erarbeiten.
Die Neuregelung des Altersvermögensgesetzes bringt für die Ausgestaltung von Arbeitszeitmodellen neue Impulse. "Auch hier sind Entgeltumwandlungen möglich, die unter bestimmten Umständen für die betriebliche Altersvorsorge eingesetzt werden können. Diese als "6. Durchführungsweg" bezeichnete Ergänzung zur bAV, wird allerdings erst von 10 % der befragten Unternehmen genutzt", ergänzte Clodius.
Bei der Beurteilung der Beratungsleistungen der bAV schneiden laut Befragung Steuerberater am besten ab. Die Studie zeigt, dass auf dem Gebiet der betrieblichen Altersvorsorge insgesamt ein erhebliches Informationsdefizit besteht. Gerade neu geschaffene Möglichkeiten haben es zunächst schwer, die notwendige Akzeptanz zu erreichen.
"Wir als Fondsgesellschaft einer Assekuranzgruppe sehen uns durch die Ergebnisse der Erhebung bestätigt, dass wir Lösungen anbieten müssen, die einfach in der Umsetzung sind, dabei aber für Unternehmen und Arbeitnehmer die größtmöglichen Vorteile bieten. Bereits heute können wir gemeinsam mit unseren Produktpartnern - den Aachener und Münchener Versicherungen, den Thuringia Generali Versicherungen, der Volksfürsorge - ein rundes Konzept anbieten, das alle Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge und der benachbarten Leistungsfelder umfasst; von der klassischen Pensionszusage über Arbeitszeitmodelle bis hin zu Altersteilzeit und Pensionsfonds-Lösungen", so Heinz-Peter Clodius. Derzeit stehe weitere Aufklärungsarbeit und umfassende Information der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an erster Stelle. Mit der Initiierung der nun vorliegenden Studie sei die AM Generali Invest einen weiteren Schritt in diese Richtung gegangen, so Clodius weiter.
Die AM Generali Invest Kapitalanlagegesellschaft mbh und die Generali Asset Managers Luxembourg S.A. als Verwaltungsgesellschaft der Dachfonds managen zusammen 4,6 Mrd. Euro. Sie gehören zu den Asset Manangement-Gesellschaften der AMB Generali Gruppe, die mit 47 Mrd. Assets under Management zu den größten Vermögensverwaltern in Deutschland zählt. Weltweit managt das Asset Management der Generali Gruppe ein Vermögen von rund 200 Milliarden Euro.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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