Diagnos

05.10.2005 | Münster
In jedem Jahr gehen rund 200.000 Menschen in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente*.

Hinzu kommen noch einmal mindestens genauso viele, die ebenfalls ihren Beruf früher als geplant aufgeben müssen, aber erst gar keine Rente erhalten, weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllen.

Hintergrund: Der Gesetzgeber hat die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente durch eine Erwerbsminderungsrente ersetzt. Was sich zunächst nur wie ein Wortspiel anhört, hat es in sich: Ein Arbeitnehmer erhält die volle Erwerbsminderungsrente nur dann, wenn er ? und sei es nur theoretisch ? in irgendeinem Beruf auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Kann er drei bis sechs Stunden arbeiten, erhält er nur die halbe Rente.

Doch selbst die volle Rente ist bei Weitem nicht ausreichend. Sie beträgt bei Angestellten nur etwa ein Drittel des letzten Bruttolohnes.

Ein Beispiel:

Verdient jemand 2.500 Euro brutto, dann liegt die volle Erwerbsminderungsrente nur bei etwa 800 Euro. Reicht das? Selbstständige können bei der Absicherung der Arbeitskraft oft gar nicht mehr auf eine gesetzliche Grundlage zählen.

Jeder wird bei diesen Zahlen sehr schnell feststellen, dass der Verlust der Arbeitskraft ein existenzielles Risiko darstellt. Und dabei trifft dieses Schicksal junge wie alte Menschen, Angestellte wie Arbeiter oder Selbstständige. Viele glauben, dass die Hauptgefahr hier auf Unfällen beruht. Die Statistik des LVM zeigt aber ein anderes Bild: In über 80 Prozent sind Krankheiten der Grund für eine Berufsunfähigkeit.

Und wer hätte gedacht, dass selbst in kaufmännischen Berufen die Wahrscheinlichkeit, erwerbsgemindert zu werden, bei über 20 Prozent liegt?**.

Doch was ist die Arbeitskraft eigentlich wert? Schauen wir uns noch einmal unser obiges Beispiel an: Bei einem Einkommen von 2.500 Euro erwirtschaftet ein 35-jähriger bis zur Rente 900.000 Euro, ein 45-jähriger 600.000 Euro! Gehaltssteigerungen nicht berücksichtigt. Und diese hohen Summen sind ? wenn überhaupt ? nur zu einem geringen Teil über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert.

Fazit: Die Diagnose ?berufsunfähig? wird immer häufiger gestellt. Das Risiko ist dabei so hoch und die eigene Arbeitskraft ist so wertvoll, dass jeder mit einem individuellen privaten Vertrag vorsorgen sollte.

Dem steigenden Bedarf hat die LVM Lebensversicherungs-AG mit neuen Produkten Rechnung getragen: Neben neuen, verbesserten Top-Bedingungen (LVM-BU-RentePlus) kann das Risiko der Berufsunfähigkeit nun auch in einem eigenständigen Vertrag abgesichert werden.

* Quelle: Verband der Rentenversicherungsträger VdR ** Quelle: map-report

Quelle: Pressemeldung LVM Versicherungen

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