Deutsche Rentenversicherung Bund: Kein Verständnis für Ärztestreik des Marburger Bundes
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat dem Marburger Bund ein Angebot gemacht, das zu einer deutlich besseren Bezahlung der Ärzte in den Rehabilitationskliniken führen würde. Für die Ärztinnen und Ärzte, die nach den mit dem Marburger Bund vereinbarten Tarifbedingungen vergütet werden, bedeutet das Angebot eine monatliche Entgeltsteigerung von durchschnittlich 360 Euro. Diese Anhebung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als völlig unzureichend zurückzuweisen, ist in keiner Weise nachzuvollziehen.
Auch ist die Kritik des Marburger Bundes, die Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund seien schlecht, schlicht falsch. Die Arbeitsbedingungen in einer Rehabilitationsklinik der Deutschen Rentenversicherung Bund sind deutlich besser als in einem Akutkrankenhaus mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, vielen Wechselschichten, Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaften. Aus diesem Grund wechseln viele Ärztinnen und Ärzte aus den Akutkrankenhäusern in die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Bund.
In den bisherigen Tarifverhandlungen und Sondierungsgesprächen hat es bei den wesentlichen Punkten eine weitgehende Annäherung und Übereinstimmung zwischen Marburger Bund und den Arbeitgebern der Deutschen Rentenversicherung gegeben. In der letzten Sondierungsrunde am 16. November 2009 hat der Marburger Bund allerdings das Angebot der Arbeitgeberseite zu den Entgelten der Ärztinnen und Ärzte in Reha-Kliniken ohne weitere Gespräche zurückgewiesen. Aus Sicht der Arbeitgeber besteht weiterhin Verhandlungsbereitschaft. Wir fordern die Ärzte auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukommen
Quelle: Pressemeldung Deutsche Rentenversicherung Bund
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