Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt erreicht schwerbehinderte Menschen

11.10.2010 | Münster
Arbeitslosigkeit im September deutlich gesunken

Der wirtschaftliche Aufschwung hat jetzt auf dem Arbeitsmarkt auch die Menschen mit Behinderung erreicht: Die Zahl der schwerbehinderten Menschen ohne Arbeit ist im September deutlich gesunken. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende September 21.499 schwerbehinderte Menschen in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.179 Männer und 8.320 Frauen). Das sind 520 weniger als im August. [Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist nicht möglich, da die Arbeitsagenturen seit kurzem auch die Optionskommunen berücksichtigen, die die Arbeitslosen selbst betreuen.]

"Die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen ist in Westfalen-Lippe im September gegenüber dem Vormonat um rund 2,4 Prozent gesunken. Die Arbeitslosigkeit dieser Per-sonengruppe ist damit hier sogar stärker zurückgegangen als dies bundesweit der Fall war, wo die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen von August auf September um 1,74 Prozent abnahm. Der konjunkturelle Aufschwung kommt damit erfreulicherweise jetzt auch spürbar bei denjenigen Menschen in Westfalen-Lippe an, die aufgrund ihrer Schwerbehinderung nicht so leicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Gerade jetzt müssen wir mit den finanziellen Förderungen und Unterstützungsdienstleistungen des LWL-Integrationsamts Westfalen die Chancen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung nutzen, um noch mehr arbeitsuchenden schwerbehinderten Menschen zu einem Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verhelfen", so der LWL-Sozialdezernent Matthias Münning in einer Stellungnahme zu den aktuellen Zahlen der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe.

Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bildet die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber einen Schwerpunkt in der Arbeit der LWL-Abteilung

Quelle: Pressemeldung Landschaftsverband Westfalen-Lippe

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