A 380-Produktion sichert über 1.000 Arbeitsplätze in Ostdeutschland

18.12.2009 | Berlin
Zur positiven Arbeitsplatzbilanz des Airbus A 380-Programms erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz MdB:

Die Entwicklung und Produktion des größten Passagierflugzeugs der Welt, des Airbus A 380, sichert viele hoch qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland. Auch die neuen Bundesländer profitieren von Entwicklungs- und Produktionsarbeiten im Rahmen des A 380-Programms. So waren Ende 2008 in Deutschland insgesamt 7.817 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unmittelbar in der Entwicklung und Produktion des A 380 bei Airbus Deutschland und Airbus-Zulieferern beschäftigt, davon 1.156 in den neuen Bundesländern. Das ist gerade in der derzeitigen Krise ein gutes Signal für Deutschland und insbesondere für den "Technologiestandort neue Bundesländer". Die Luftfahrtindustrie ist eine Schlüsselindustrie des 21. Jahrhunderts. Denn sie ist häufig Vorreiter und Impulsgeber für Zukunftsinnovationen, die auch in andere Branchen ausstrahlen.

Diese positive Arbeitsplatzbilanz des A 380 geht auch auf das Engagement des Bundes bei der Entwicklung dieses wichtigen Flugzeugs zurück. So hat der Bund im Rahmen seiner Entwicklungskostenförderung des A 380-Programms dafür gesorgt, dass Airbus im Gegenzug eine bestimmte Mindestzahl an Arbeitsplätzen schafft und sichert. Besonderen Wert wurde hierbei auf die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen insbesondere in den neuen Bundesländern gelegt. So wurde Airbus verpflichtet, mindestens 500 sogenannte Vollarbeitsplatzäquivalente in den neuen Bundesländern bis 2006 zu schaffen und diese bis Ende 2010 zu erhalten. Die Unionsfraktion begrüßt, dass Airbus seinen Verpflichtungen nachgekommen ist, sie sogar übererfüllt. Es ist der Bundesregierung gelungen, die Arbeitsplatzverpflichtung von Airbus bis 2013 zu verlängern. Wir erwarten, dass Airbus im Rahmen seiner Programme auch weiterhin dafür sorgt, dass die Standorte in Deutschland und in den neuen Bundesländern gesichert und weiter ausgebaut werden.

Quelle: Pressemeldung CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

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