29. Oktober, Weltschlaganfalltag: "Was können SIE tun?"

29.10.2009 | Gütersloh
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ruft zu Prävention am Arbeitsplatz auf

"Was können Sie tun?" Das ist das Motto des heutigen Weltschlaganfalltages. Aus diesem Anlass fordert die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mehr Schlaganfall-Prävention am Arbeitsplatz. Denn Arbeitszeit ist Vorsorgezeit! Durch regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung kann die Hälfte der Schlaganfälle verhindert werden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie der Schlaganfall, sind die dritthäufigste Ursache für Frühberentung und verursachen den höchsten Kostenaufwand im Gesundheitswesen.

"Künftig werden immer mehr Mitarbeiter über das 60. Lebensjahr hinaus im Unternehmen tätig sein. Damit gehören sie gleichzeitig zur Hauptbetroffenengruppe des Schlaganfalls", sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Die Schlaganfall-Hilfe hat einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der unterschiedliche Präventionsangebote beinhaltet, je nach den Bedürfnissen der Unternehmen. Darüber hinaus verbessert Prävention am Arbeitsplatz das Betriebsklima und erhöht die Innovationsfähigkeit des Unternehmens.

Eine Forsa-Umfrage belegt den Handlungsbedarf: Denn jeder vierte Berufstätige arbeitet die Mittagspause durch. Bewegung und gesundheitsbewusste Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren, ist das Ziel der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Dazu initiierte sie den Wettbewerb "Wie viel Lifestyle steckt in Ihrem Unternehmen?" dessen Gewinner am 13. November in Essen von der Schlaganfall-Hilfe und der WAZ-Mediengruppe ausgezeichnet werden.

Quelle: Pressemeldung Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

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