12. Mai: Internationaler Tag des Chronischen Erschöpfungs-Syndroms
Mit Hilfestellungen zur gezielten Entspannung, zur Stressbewältigung und zur Selbstfürsorge kann ein nur einwöchiges Intensiv-Programm dafür sorgen, eine Burnout-Erkrankung zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler der Forschungsgruppe Pflege und Gesundheit e.V. (PUG), die das 7-tägige Programm "Relax-BIG" der Direktkrankenkasse begleitet und nun für einen ersten Zwischenbericht ausgewertet hat.
"Die kurze, aber intensive Therapie ist rückblickend von allen Teilnehmern mit gut bis sehr gut beurteilt worden", erklärte Prof. Regina Lorenz-Krause, Vorsitzende der PuG, heute in Dortmund bei der Vorstellung des Berichts anlässlich des internationalen Burnout-Tages. Die Patienten hätten viele der neu erlernten Bewältigungsstrategien im Alltag umgesetzt, wie die Befragung einen Monat nach dem Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik Möhnesee gezeigt habe. "Die Mehrheit der Befragten bestätigte eine direkte, positive Veränderung der eigenen Lebensqualität und die Entwicklung nötiger Selbsthilfepotentiale".
Positive Bewertungen gab es auch für das dreiwöchige Therapie-Programm, das sich vor allem an schon erkrankte Patienten richtet. Auch hier bestätigten die Teilnehmer einen spürbaren Therapieerfolg. "Besonders erfreulich war die Anwendung erlernter Bewältigungsstrategien, wie z. B. sportlicher Ausgleich oder Entspannungsübungen auch vier Monate nach dem Klinik-Aufenthalt", betonte Lorenz-Krause. Aus Sicht der Patienten habe die Maßnahme sehr konkret auf den Alltag vorbereitet und ihnen das nötige Rüstzeug für Stresssituationen vermittelt. "Die Berufswelt lässt sich ja häufig nicht ändern - aber ein gesunder Umgang mit den Belastungen kann helfen, Burnout-Fallen zu vermeiden".
Quelle: Pressemeldung BundesInnungskrankenkasse Gesundheit, kurz: BIG direkt gesund
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